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Rumänien, Schweden, die Schweiz, Serbien und Spanien. Bis Anfang1898 gaben aber nur die vorstehend cursiv gedruckten sechs Staatenden beregten Anhang heraus und zwar auch diese nicht sämmtlichgleichmässig. Eine grundsätzliche Ablehnung erfolgte nur seitens Frank-reichs hinsichtlich der Aushebungsstatistik. — Ueber den auf demXII. internationalen medicinischen Congresse zu Moskau 1897 gemachtenVersuch, die Angelegenheit durch Ausgleich der Differenzen und Heran-ziehung der rückständigen Staaten zu fördern, liegt noch kein amtlicherBericht vor, jedoch scheint nach glaubwürdigen MittheiJungen die ange-strebte Einigung äusserer Umstände wegen misslungen zu sein. — Aller-dings erfordert die Bearbeitung des erwähnten „Anhanges" insbesonderefür die Staaten, welche ihre Sanitätsberichte nicht auf das für die wissen-schaftliche Statistik ausschliesslich in Frage kommende Kalenderjahr er-statten, eine mühsame Umrechnung. Allein innerhalb von drei Jahrenwäre eine solche Arbeit mit den verfügbaren Kräften wohl allenthalbenzu bewältigen gewesen. Man kann demnach die angestrebte internatio-nale Militärmedicinalstatistik zur Zeit als gescheitert ansehen, und rnussdie derartigen nicht nur in Feuilletons, sondern hin und wieder auch inFachzeitschriften und Fachwerken erfolgenden Veröffentlichungen mit umso grösserem Misstrauen ansehen, je mehr dabei aus vereinzelten kleinenZiffern weitgehende ethnographische, anthropologische, volkswirthschaft-liche u. a. Schlüsse gezogen werden.
Die bisher vorliegenden Ergebnisse verglich Myrdacz (in einem am12. März 1898 im Wiener wissenschaftlichen Verein der Militärärzte ge-haltenen Vortrage) mit den 10 Tabellen des Oesterreichischen Entwurfs.Die erste Tabelle umfasst die ärztliche Aushebungsstatistik. DieEuropäischen Continentalstaaten theilen meist nach Bezirken (Territorien,Provinzen, Gouvernements etc.) ein; Deutschland würde voraussichtlichnach Brigaden trennen; Holland und England machen nur Gesammt-angaben, die Vereinigten Staaten von Nordamerika unterscheiden Weisseund Farbige. — Hinsichtlich der Ausdehnung auf Altersklassen, auf alleUntersuchte derselben Klasse, auf die Körpergrösse aller Gestellten odernur die der Ausgehobenen u. s. w. fehlen noch die nöthigen Verein-barungen. Die zweite Tabelle: „Krankenbewegung nach Armeecorpsin absoluten Zahlen" und die dritte: „Krankenbewegung nach Verhält-nisszahlen" stossen weniger auf grundsätzliche Verschiedenheiten, dochsind die vorliegenden Tabellen wegen Abweichungen bei der Aufführungder Revierkranken, der als dienstuntauglich Entlassenen, der Kranken-tage u. s. w. nur beschränkt vergleichbar. Bessere Uebereinstimmungerzielten die übrigen Tabellen, von denen zwei die Krankenbewegungund zwar IV. nach Waffen und Monaten, V. in den grösseren Garnisonenbetreffen. Vier Tabellen beziehen sich auf die wichtigsten Krankheiten,nämlich: VI. in absoluten, VII. in Verhältnisszahlen, VIII. Zugang nachAVaffen in Verhältnisszahlen, IX. Zugang nach Monaten in absolutenZahlen. In der Schlusstabelle X. sind die Todesfälle nach Dienstzeitund Lebensalter zusammengestellt.