110 Mende, Specielle Krankenversorg'ung für Arbeiter (Anhang für Bergarbeiter).Die Einnahmen setzten sich zusammen aus:
1885
1890 *
1891
1892
1893
pCt.
pCt.
pCt.
pCt.
pCt.
Beiträgen der Mitglieder. . .
60
59,7
55,3
53,5
53,5
Beiträgen der Werksbesitzer .
30.0
29,9
33,1
26,7
26,S
AusserordentlichemZuschuss der
—
—
—
S,0
8,6
9,3
10,2
11,4
11,7
10,9
Sonstigen Einnahmen . . . ,
0,7
0,2
0,2
0,1
0,2
Die Ausgaben vertheilten sich
auf:
1S85
1890
1891
1S92
1S93
pCt.
pCt.
pCt.
pCt.
pCt.
Gesundheitspilege der Invaliden
2,5
1,5
0,7
0,7
0,7
Begräbnissbeihülfen ....
0,6
0,6
0,7
0,9
0,9
Pensionen an Invaliden . . .
43,2
51,4
53,0
55,6
56,6
Pensionen an Wittwen . . .
31,2
2S.5
28,8
29,0
29,0
Pensionen an Waisen ....
21,0
16,3
15,7
13,1
12,2
Verwaltungsaufwand ....
—
—
—
—
—
Sonstige Ausgaben.....
1,5
1,7
1,0
0,7
0,6
Das Vermögen stellte sich am Schluss des Jahres:1885 auf 250 976,73 Mk.
1890 „ 310 022,13 „
1891 „ 312 241,56 „
1892 „ 309 981,36 „
1893 „ 311 110,51 „
Aus den zusammenfassenden Schlussergebnissen füge ich hier nochbei, dass im Durchschnitt von sämmtlichen Deutschen Knappschafts-vereinen der Jahre 1885, 1890 bis einschliesslich 1893 zusammen fürein Mitglied jährlich 60,26 M. geleistet worden sind, von denen dasMitglied selbst 32,33 M. und der Unternehmer 27,93 entrichtete. DieUnterstützungen der Invaliden ergeben als durchschnittliche Unter-stützungssumme 217,66 M.