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und für Erste Hülfe empfohlen ist, viele Stimmen gegen seine Anwendunglaut geworden sind.
An jener Stelle heisst es: „Das Sauerstoffgas hat uns bis jetztdurchaus keine Vorzüge vor der atmosphärischen Luft, zu der auch dieLungen gebildet sind, bemerken lassen. Vielmehr zeigte sich diese nochwirksam, wo jenes nicht half, aber nie umgekehrt".
Auch der Nutzen der Rauchtabaksklystiere, welche zuerst sehr vielempfohlen waren, wurde später vielfach angezweifelt. Es wurdenzu ihrer Verwendung Maschinen angegeben, indem der in einer Büchseentwickelte Rauch durch einen Blasebalg dem Patienten, welchem dieröhrenförmige Endigung der Büchse in den Mastdarm gebracht war, ein-geblasen wurde. Jedenfalls ist dies Verfahren bequemer und appetit-licher als dasjenige, dem Kranken aus einer Tabakspfeife mit langemStiel, der in den Mastdarm geschoben wird, den Rauch mit dem Mundcinzublasen, wie dies oben angegeben.
Wie heute bei Asphyktischcn vielfach mit gutem Erfolge der In-duetionsstrom angewendet wird, so hatte man damals bereits den elek-trischen Strom; in Benutzung gezogen. Es wurde hierfür die Volta'scheSäule gebraucht, welche in Hamburg zusammen mit dem dazu ge-hörigen Apparate nicht fehlen durfte. Dass Hufeland über die Ver-wendung des elektrischen Stromes zur Wiederbelebung Bewusstloser seineDissertation verfasst, war bereits erwähnt worden.
Die genannten in Hamburg für das Rettungswesen gegebenen An-leitungen sollten den bei den Feuerspritzen angestellten Mannschaftenvorgelesen und ihnen ein Stück des „Mandates" eingehändigt werden.Damals bestand also schon der Gedanke, die Feuerwehr auch mit demsanitären Rettungsgsdienst zu betrauen. Frank betont die „Nothwendig-keit, beim Brand eigene Retter zu bestellen", welchen ausser demLöschen des Feuers die technische Rettung obliegen sollte:
„Diese besondern Rettungsmänner müssten aus einem zweck-mässigen Handwerke, wo möglich aus der Zunft der Zimmerer oderMaurer, etc. gewählet werden, und nicht nur mit einem deutlichenKennzeichen, damit sie von Niemandem an der Ausübung ihrer Pflichtgehindert würden, verseheu seyn; sondern sie müssten von der Polizeymit allen zur Rettung von Menschen nöthigen Werkzeugen versehenwerden. Der verdienstvolle Herr Docktor Krünitz hat in seiner, jedergrössern menschlichen Gesellschaft ohnentbehrlichen ökonomischen Ency-clopädie, verschiedene dieser Werkzeuge beschrieben und deren Nutzengezeigt. Gewisse vorher wohl angenetzte Strickleitern mit Hackenversehen, die, wenn sie den Eingesperrten wohl zugeworfen worden, an-geklammert und befestiget werden; dergleichen mit starken Knöpfen,oder auch mit Knebeln versehene Stricke, einige vorher gleichfalls inWasser getränkte Körbe, die an starke Seile befestigt, zur Aufnahme<äer Kinder, oder eines schwachen Kranken, dienen können; selbst eineeigne Maschine, um solche an einem Seile herunter zu' lassen; eine/Gattung von einem starken, ebenfalls angenetzten Fangtuche, oder .wie