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G. Meyer,
Eise stehende Person, welche auch das Seil festhielt, an die Unfallstellehingeschoben wurde. Ein langes am Ende mit Schleife versehenes Tauwurde später hinzugefügt. Zur Aufsuchung des Körpers wurde auchein eiserner Haken verwendet, welcher an einer Stange befestigt warund dessen Ende in vier stumpfe Haken nach Art eines Ankers auslief.Er wurde dem Verunglückten gereicht, damit dieser sich daran festhielteoder zur Auffindung auf dem Grunde liegender Ertrunkener benutzt.
Um den Körper des geretteten Patienten fortzuschaffen, wurde die ausKorb geflochtene Tragbahre benutzt, welche im Artikel „Fürsorge auf demGebiete des Krankcntransportwesens" auf Seite 375 abgebildet ist.
Wie in Holland war auch in Hamburg der richtige Gedanke vor-handen gewesen, die zur Rettung erforderlichen Arzneien und Geräthe
Ahbildünff 3.
Eisboot der Hambunrischen Rettungsanstalton 1768.
stets zusammen bereit zu haben. Als Muster wurden die in Englandvorhandenen Rettungskästen nach Angabe von Gogan und Kite ver-wendet, deren Einrichtung von dem Chirurgus Redlich 1790 sinnreichvervollständigt wurde. Im Laufe der Zeit liess die Gesellschaft 19solcher Kästen an verschiedenen Stellen der Stadt und deren Nähe auf-stellen. Der Schlüsse] wurde versiegelt, das Siegel durfte nur von demzur Rettung sich einfindenden Wundarzt gelöst werden. Der Inhalt desKastens war folgender:
Mehrere kleine Flaschen mit rectificirtem Weingeist, Weinessig; Ocl,„weissem Franzwein," flüchtigem Salmiak, Vitriolnaphtha, Senfsamen,eine Tabaksrauch-Klystiermaschine, eine lederne Röhre nebst Blasebalg,um Luft in die Lungen zu bringen, eine lederne Röhre, um Arzneistoffein den Magen einzuführen, eine kleine Injectionsspritze, um die Kehlevon Schlamm zu reinigen, drei wollene Decken, vier Bürsten und sechs