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2,1 (1902)
Entstehung
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Fürsorge auf dem Gebiete des Kranlientransportwesens.

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immer noch besser als einzelne der in Berlin gebräuchlichen Krankenwagenaus. Die Abbildung giebt eine Ansicht eines geöffneten Wagens, welchervon hinten mit der Tragbahre beladen wird. Die Tragen werden auf einer

Abbildung 7.

Krankenwagen der Ambulances der Stadt Paris. Innenansicht von hinton.

Vorrichtung federnd im Wageninneren aufgestellt. In vier niedrigen Fuss-stützen sind senkrecht gegen dieselben Spiralfedern befestigt, an derenjeder je ein Tragholm angehängt wird, sodass eine schräg nach untenund der Mitte der Trage zu erfolgende Federung bewirkt wird. DieWagen sind äusserlich röthlich-bräunlich gestrichen und tragen auf einemrothen Mittelstreifen die AufschriftVille de Paris". Aussen sind siemit einer durch Tritt des Kutschers tönenden Glocke versehen. An jederBreitseite und in beiden Thürflügeln befinden sich Fenster, ferner einziemlich grosses in der Stirnseite des Wagens. Ausser dem Thürschlossist noch mehr nach unten an der Thür ein Riegel angebracht. Nebender Trage ist Platz für einen Begleiter vorgesehen, ferner ist für Be-leuchtung gesorgt.

Die Wagen werden nach jedem Transport desinficirt, die Decken,Kissen etc. im Dampfapparat, das Wageninnere mit .Sublimatspray.Jeder Transport wird von einer Pflegerin, Ambulanciere infirmicre diplo-mee des höpitaux, begleitet, von welchen 5 am Tage und 1 in derNacht Dienst thun. Die Kutscher für den Transport der ansteckendenKranken tragen weisse, für die Beförderung der nicht ansteckenden inner-lich Kranken blau und weissgestreifte leinene Anzüge. Der Wachtsaalder Kutscher befindet sich neben dem Fernsprecbmeldezimmer. Derselbedient auch als Essraum und enthält Vorrichtungen zum Waschen und