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tuch wird zusammengerollt und mit den Stäben zusammengewickeltsodass es auf dem Rücken eines Mannes fortgebracht werden kann.
Tragbare Krankenbeförderungsmittel stellen auch die Sänften darwelche früher z. B. in Dresden gebräuchlich waren. Sie sind coupee-artig gebaut und haben an den Seiten Tragstangen, mit welchensie fortbewegt werden. Die in einzelnen Ländern vorhandenen Ab-weichungen von diesen Formen werden noch bei den späteren Dar-legungen erwähnt werden.
Sehr zweckmässig zur Benutzung auf engen Treppen und in wink-ligen Räumen sind die v. Mundy angegebenen Stiegensessel undDachkammertragen. Die Abbildungen dieser finden sich in meinermehrfach erwähnten Arbeit. Der Stiegensessel ist ■ ein Stuhl mit Arm-lehnen und Fussbrett, welcher auf kleinen Raum zusammengeklapptwerden kann. Zu beiden Seiten des Sitzes befinden sich je zweiRinge, welche von den Trägern erfasst werden oder zum Durchsteckenvon zwei Tragstangen dienen. Czerny hat durch ein einfaches Ver-fahren diese Stuhltrage gleichzeitig zu einer Tragbahre verwandelt, aufwelcher ein liegender Kranker befördert werden kann, während die an-dere Form geeignet ist, sitzende Kranke auf Treppen zu tragen.Czerny hat vorn am Sitzbrett eine nach unten zu klappende Verlänge-rung angebracht, welche je nach Bedürfniss für einen sitzenden oderliegenden Kranken eingestellt wird. Die Dachkammertrage hat auch imGebirgskriege Verwendung gefunden. Sie ist stuhlförmig mit anden Beinen befestigten Ringen zum Durchleiten der Tragstangen. VomFussbrett geht ein Segeltuch nach oben, um den Kranken ganz zu be-decken, während auf der Lehne am oberen Ende ein festes Dach ange-bracht wird. Solche und viele andere Tragmittel sind für Zwecke an-gegeben worden, wo die vorhandenen Tragen wegen bestehender Hinder-nisse nicht zu gebrauchen sind, sei es dass enge Wege auf Schiffen,in Bergwerken, in Häusern, in Gebirgen oder dergleichen stören.Ein weites Feld bietet sich hier für die weiter unten zu besprechendenImprovisationen.
Um den Kranken von seiner Lagerstätte aufzuheben — eine mehrindirecte Krankenbeförderung, oder vielmehr Krankenbewegung von seinerUnterlage — sind
Krankenheber
angegeben. Dieselben werden bei schwerbeweglichen Kranken verwendet,um dieselben zu einem Verbände vorzubereiten oder zu verbinden, fernerum seine Lagerstätte in Ordnung zu bringen, den Kranken aus einemBett in ein anderes zu legen, indem der Kranke von seinem Lager er-hoben wird, dieses entfernt und ein anderes untergesetzt wird. Der Pa-tient wird dann wieder herabgelassen und auf das neue Bett — oder ineine bereitgestellte Badewanne zur Herstellung eines Bades — gelegt.Die hierfür ersonnenen Geräthe sind gewöhnlich etwas umständlicher Art,indem ein grosses Gerüst über das Bett gesetzt wird, an welchem ver-