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P.Jacobsöhn,
aufrecht sitzende Stellung zu bringen, ohne seine active Muskelthätig-keit in Anspruch zu nehmen, sondern ihm auch das Aufstehen aus demBette in erheblichem Maasse zu erleichtern. Diese neueste Art mecha-nischer Krankenbetten bringt den Kranken unmittelbar aus der Rücken-lage in eine Position, in der er aufrecht seitlich auf dem Bettrandesitzt, ohne dass er, um in die neue Stellung zu gelangen, auch nur einGlied zu rühren braucht (vgl. Deutsche Krankenpfl.-Zeitung. ] 898. pag. 165).Das Geräth ist in der Weise construirt, dass eine feste Stahldrahtmatratze,deren Kopfende elevirbar ist, während das Fussende, mit einer Stütz-vorrichtung versehen, sich senkt, um einen unbeweglichen Punkt imCentrum des Krankenbettes drehbar angebracht ist, so dass es möglichist, durch einen einfachen Handgriff den Kranken in die erwähnte Sitz-stellung zu bringen (Fig. 191 u. 192). Leider sind diese sehr leistungs-
Pie. 192.
Mechanisches Krankenbett mit horizontal rotirender Stahklrahtmatratze.
nismus in Thätigkeit.
Der Mecha-
fähigen und nützlichen Krankenbetten nur zu einem ziemlich hohen Preiseherzustellen, weshalb sich vorläufig ihre Verwendung in Anstalten aufPrivatkliniken und Sanatorien für wohlhabende Kranke beschränken muss.Von technischen Hilfsmitteln für die active Bewegung aufstehenderKranker haben wir zunächst die als Krücken oder Krückstöcke bezeich-neten Geräthe zu nennen, welche in sehr mannigfacher Ausführung, sowohlden einfachen als verwöhnten Ansprüchen Rechnung tragend, in Gebrauchkommen. Zumeist haben sie die Form eines Stockes, der im Ganzenetwa anderthalb mal so lang ist als ein gewöhnlicher Spazierstock, sindaus festem Holze gearbeitet und werden unter der Achsel als Stützebeim Gehen verwendet. Da sie eine ziemlich bedeutende Last auszu-halten haben, werden sie so eingerichtet, dass sich der verticale Krücken-stab nach oben hin in zwei Theilstöcke gabelt, deren obere Enden