Fürsorge auf dem Gebiete des Krankencomforts.
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liegenden schwachen Kranken das Aufrichten des Oberkörpers zu er-leichtern oder überhaupt zu ermöglichen. Diese Apparate, welche mehrund mehr in die grösseren Hospitäler sowohl wie in die PrivatpflegeEingang gefunden haben, bestehen gewöhnlich aus einem ca. 1,5 mlangen geflochtenen Seil oder Lederriemen, der in der Mitte der amFussende des Krankenbettes angebrachten Einsatzplattebefestigt ist und an dessen freiem Ende ein mit Leder Fig. 187.
oder Gummi überzogener Metallring oder auch ein Quer- n __ „_
holz angebracht ist, an dem der Kranke sich mit den Hän-den emporheben kann (Fig. 188). Weniger zweckmässigist es, wenn solche Vorrichtungen von der Decke desKrankenraumes herabhängen, weil beim Gebrauch der-selben die Muskelanstrengung eine grössere ist und die Kranken-HandhabeUnterstützung, die dem Kranken geboten wird, infolge nach Ohrtmann.der veränderten Zugrichtung vermindert wird. DiesenApparaten nabestehend sind die vor Kurzem von Ohrtmann angege-benen „Kranken-Handhaben", welche den schwachen Kranken das Er-greifen des Taschentuches und anderer von ihm gebrauchter Utensilienerleichtern sollen. Diese Geräthe bestehen aus einem schmalen, wage-rechten Brettchen, das seitlich vom Kopfende des Krankenbettes an der
Fig. 188.
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Krankenbett mit verschiedenen Apparaten zum Aufrichten der Kranken.
Wand befestigt wird und von dem mehrere parallele Gurte, die in Ringeendigen, zu dem Kranken herabhängen; die Ringe dienen zum Befestigenvon Taschentuch, Handtuch etc., welche Gegenstände so dem Krankenstets in nächster Nähe und bequem erreichbar dargeboten werden(Fig. 187). Auch andere Formen von „Kranken-Aufrichtern" sind inGebrauch, einfache Stricke, welche an beiden Enden Schlingen tragen,