Fürsorge auf dem Gebiete des Krankencomforts.
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einer Stricknadel oder eines besonderen kleinen Gerath.es, des sog. Eis-spalters) gefüllt werden, welches sich möglichst gleichmässig in demBehältnisse vertheilen kann. Besondere Sorgfalt erfordert die von Zeitzu Zeit regelmässig vorzunehmende Prüfung des Inhaltes der Eisbeutel,
Fig. 177 u. 178.
Fig. 179.
Fig. 180.
Gummi-Eisbeutel für den Halsdes Kranken.
Gummi-Eis-beutel fürdas Auge.
Gummi-Kühlapparat für
die Dammgegend nach
Ledermann.
Fig. 181 und Fig. 182.
der sofort zu erneuern ist, sobald alles zur Füllung verwendete Eis ge-schmolzen ist. Um kleinere Eismengen in gebrauchsfertigem Zustandelängere Zeit hindurch innerhalb der Krankensäle vorräthig erhalten zukönnen, sind neuerdings sehr empfehlenswerte und bequem zu hand-habende transportable Eisbehälter construirtworden, welche auf Rollen von Krankenbett zuKrankenbett geschoben werden können undderen cylindrischer Hohlraum aus einer doppel-ten Metallwandung, mit Korkmehl gefüllt, ge-bildet wird (Fig. 183). Die besten, weil halt-barsten Eisbeutel sind zweifellos die aus schwar-zemPatentgummi hergestellten; daher verwendetman diese fast ausschliesslich in den moder-nen Krankenanstalten. Da sie jedoch ziemlichkostspielig sind, hat man sich nach billigerenSurrogaten des Gummis zur Herstellung dieserGeräthe umgesehen, und auch Eisbeutel ausgummirtem Leinwandgewebe hergestellt, welcheindess bei häufigem Gebi'auche leicht wasser-durchlässig werden (Fig. 184). Erwähnt seienhier auch die von Brehmer angegebenen sehr
wohlfeilen Herzeisbeutel aus Pergamentpapier mit Holzklammerverschluss,welche für Krankenanstalten leicht in grösserem Umfange ohne erheb-lichen Aufwand an Geldmitteln beschafft werden können und sich' auchfür die Privatpflege wenig bemittelter Kranker als recht geeignet undausreichend erweisen (Fig. 185).
Gummi-Eisbeutel für denRücken nach Chapmanmit Klammerverschluss.