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P. .lacobsohn,
bostüninter Körpcrtheile des Kranken herbeizuführen. Dieselbe Rolle,welche für die Erwärmung des Kranken die Application von in geeig-Behältnissen eingeschlossenen Mengen heissen Wassers spielt, fällt inBezug auf die Abkühlung kranker Körpertheile dem Eise zu. Zweifelloslässt sicli auch durch die Application geeigneter Metallgeräthe, welche
Fig. 166.
Fig. 167
Fig. 168.
Kühlvorrichtungen für Herzgegend, Unterleib und Extremitäten des Kranken
nach Leiter.
Fig. 169.
mit kaltem Wasser angefüllt sind, auf die Körpcr-Obcriläche des Krankeneine erhebliche Abkühlung des betreffenden Körpertheils erreichen; beiWeitem wirkungsvoller jedoch erweist sich für diesen Zweck die Appli-cation von Eis. Was zunächst die zur Füllung mit kaltem Wasser be-stimmten Kühlgeräthe anlangt, so sind hier an erster Stelle die sog.
Leiter'sehen Kühlröhren zu erwähnen.Diese Apparate haben eine sehr verschie-denartige Form, welche sich wiederum jenach der anatomischen Beschaffenheit des-jenigen Körpertheils richtet, zu dessen Ab-kühlung sie speciell bestimmt sind. Sie be-stehen aus grösseren oder kleineren teller-oder auch kappenförmigen Anordnungenschlauchförmiger Metallröhren, welche sichaus parallel gelagerten Windungen zu-sammensetzen und beruhen auf folgendemPrincip. Aus einem grösseren, auf erhöhtemNiveau befindlichen und mit kaltem Wassergefüllten Standgefäss bezw. aus dem nachBelieben zu regulirenden Abflusshahn derWasserleitung strömt das kalte Wasser con-tinuirlich durch einen Gummischlauch zu derEinflussmündung der Kühlplatte oder Kühl-kappe, welche mit Leinewand umhüllt auf das abzukühlende Gliedapplicirt ist; das kalte Wasser durchströmt nunmehr sämmtliche con-centrischen Windungen des Metallrohres und gelangt durch die Aus-flussmündung desselben wiederum in einen sich hier ansetzendenGummischlauch, der das Wasser nun in ein auf dem Fussboden nebendem Krankenbette stehendes Gefäss ableitet. Durch die Anwendung
Kühlkappe aus concentrischgewundenem Gummischlauchfür den Kopf.