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P. Jacob söhn
phor-Compressen brauchen nur für kurze Zeit in heisses Wasser getauchtzu werden, um dann, einmal erhitzt, ihre Wärme stundenlang zu be-wahren. Sie gelangen mit einem Flanellüberzug bedeckt zur Anwendung
und beruhenPrineip.
Fig. 158.
auf dem schon auf pag. 101 eingehend geschilderten
Fig. 159.
Statt der gewöhnlichen metalle-nen Wärmflaschen verwendet manmanchen Orten, besonders in
an
Bettwärm Hasche
aus Gummi mit
Stoff Überzug für
Heisswasser-oder
Wärmsalzfüllung.
^= =ggg j§|v der Privatpflege, in letzter Zeit auchviereckige oder ovale mit Schrauben-verschluss versehene Gummikissen,welche den weiter oben beschriebenenLuftkissen, wie sie für die Lagerungder Kranken verwendet werden,ähnlich sind und mit heissein Wassergefüllt werden (Fig. 158); des-gleichen sind vor Kurzem von Ma-jewski metallene Wärmflaschenfür das Krankenbett empfohlen
Japanische Wärmedose worden, welche statt mit warmem
zur Füllung mit Glüh-
stoff. Inneres Metall-kästchen mit Filz-mantel.
Wasser mit frisch gelöschtem Kalkbeschickt werden,Bajonettverschlnssbesitzen und nur alle paar Stundenneu gefüllt zu werden brauchen(Fig. 160). Hierdurch gewährendiese Geräthe einen entschiedenen Vorzug vor den gewöhnlichen Wärme-trägern mit Heisswasserfüllnng (vgl. Aerztl. Polytechn. 1898. pag. 77). Fer-nere Vorrichtungen, welche gleichfalls zu dem Zwecke construirt worden sind,um die häufige zeitraubende Neufüllung der Wasserwärmer zu vermeiden,sind die sog. Japanischen Wärmedosen, kleine mit einem taschenförmigen
Fig. 160.
Fig. 161.
Wärmflasche nach Majewskifür Füllung mit gelöschtem Kalk.
Pusswärmkasten für Kränken-fahrstühle.
Filzüberzug verseheneBlechkästchen, welche mitpräparirten Kohlenstückchen(Glühstoff) gefüllt werden. Obgleich diese Geräthe, welche auch als Com-presseneinlagen benutzt werden können, die Wärme bedeutend länger halten,als die mit Wasser gefüllten Wärmer, sind sie doch nicht sehr empfehlens-wert!], weil die glühenden Kohlenstückchen immerhin brenzliche Gase abgeben