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2,1 (1902)
Entstehung
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P. .Jacobsohn.

Wärmekasten für die Füsse des Kranken angegeben worden. Diese bestehen aus doppelwandigem Kupferblech, haben die Form eines vier-eckigen Kastens, dessen eine Seitenwand nach der dem Kopfende desBettes zugekehrten Richtung fehlt, und werden unterhalb der Bettdeckeam Fussende quer in das Bett eingestellt (Fig. 151). Sie sind anihrer oberen Circumferenz mit einer verschliessbaren Eingussöffnnng fürwarmes Wasser, an ihrer unteren mit einem Ausflusshalm versehen.Diese Fusswärmekästen können als durchaus zweckmässig bezeichnetwerden. Durch von Zeit zu Zeit vorgenommenes Nachfüllen warmenWassers gelingt es die mit einem wollenen Tuche umhüllten in dasInnere des Kastens hineingesteckten Füsse des im Bette liegendenKranken eine lange Zeit hindurch in gleichmässiger Erwärmung zu er-halten. Aehnliche Warmwasser-Behältnisse sind auch zur Erwärmung

Fig. 154.

Thermophor-Apparat nach Quincke mit verschieden gestalteten Ansätzen.

des Unterleibes angegeben worden. Diese Leibvvärmapparate sind ovalgeformte, platte, über die Fläche gebogene Blechkästen, welche mit einerverschliessbaren Einfüllöffnung versehen sind, und in ein leinenes Tuchgewickelt mit Bändern auf .dem Unterleibe des Kranken befestigt werden(Fig. 152). Weit verbreitet sind heutzutage auch grössere rundliche-Metallwärmer, gleichfalls zur Heisswasser-Füllung bestimmt und miteinem ringförmigen Handgriff versehen; es sind dies die sogenannten Bett-wärmer, welche, in ein leinenes Handtuch eingewickelt, gewöhnlich amFussende des Bettes unter der Decke eingelegt werden und bei deren An-wendung weniger die unmittelbare Erwärmung eines bestimmten Körper-theils, als vielmehr dieErwärmung desBettinnern beabsichtigt wird (Fig. 153).In neuerer Zeit hat Quincke eine Reihe von sehr practischen Wärm-apparaten für die verschiedensten Körpertheile construirt, die sog. Ther-mophore, welche alle auf dem gleichen Princip beruhen. Dieses Principist etwa folgendes: Das zur Verwendung gelangende warme Wasser