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P. Jacobsohn,
sich leichter zu reinigen sind als auch ihrer Durchsichtigkeit halber,welche Verunreinigungen des Inhalts wie auch das jedweilige Flüssigkeits-niveau genau beobachten lässt. Am zweckmässigsten haben sich diemit Henkel versehenen, einem Bierglase ähnlichen Becher (Fig., 92) ge-zeigt, die in sehr bequemer Weise gehandhabt werden können. Auchdie neuerdings hergestellten Gummibecher, die die Form einer viereckigenTasche haben und gleichzeitig als Wärmflaschen mit Heisswasserfüllungbenutzt werden können, sind für die Privatpflege als zweckmässig zubezeichnen, während sie für den Krankenhausgebrauch nicht ausreichen.Wünschenswerth ist, dass die Glasbecher mit einer der Wand ein-geritzten genauen Graduirung versehen und aus einer Glasart hergestelltsind, welche beim Füllen des Geräthes mit heissem Wasser nicht leichtspringt. Um die Befestigung des Bechers bei der Anwendung zu ermög-
Fig. 92.
Verschiedene Formen von Irrigatorbechern aus Glas, ohne (a, b) und mit (c, d)
Metallstativ.
liehen, hat man Becher construirt, die in ein Metallgehäuse eingestelltwerden, das mit einem Aufhängehaken versehen ist. Gewöhnlich wirdder Becher in einer Höhe von ca. 2 m über dem Fussboden des Kranken-zimmers an die Wand gehängt; will man jedoch in der Lage sein, denDruck des Becherinhalts und des aus dem Irrigator hervorströmendenFlüssigkeitsstrahles beliebig und in genau dosirbarer Weise zu ver-ändern, so bedient man sich mit Vortheil der mit Skala versehenenin der Höhe verstellbaren Irrigatorstützen aus Eisen, an deren oberemEnde der Becher befestigt wird, oder man verbindet den Becher miteiner über eine in ca. 2 m Höhe angebrachte Rolle laufenden Schnurund lässt ihn in einer schlittenartigen Vorrichtung, welche die Höhen-skala trägt, gleiten. Der Verbindungsschlauch besteht aus Gummi undwird gewöhnlich in einer Länge von 1,5 m gewählt. Der in den Schlaucheinzuschaltende Hahn sei zweckmässigerweise kein Quetschhahn, da die