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2,1 (1902)
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Fürsorge auf dem Gebiete des Krankencomforts.

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vertikale Stativ unmittelbar an das eiserne Bettgestell selbst ange-schraubt wird.

Wenn auch die Zuhilfenahme der eben geschilderten Apparate dieSpeisenaufnahme bei bettlägerigen Kranken schon wesentlich bequemerzu gestalten vermag, so wird doch in sehr vielen Fällen, insbesondere,wenn es sich um erschöpfte und schwache Kranke handelt, ausserdemnoch eine geeignete Unterstützung des Rückens nöthig sein, um dieSpeisenaufnahme seitens des Kranken ohne Anstrengung zu ermöglichen.Da das gewöhnlich geübte Anheben des Kranken mitsammt dem Kopf-kissen durch das Pflegepersonal bei länger dauernden oder häufigerwiederholten Mahlzeiten sehr umständlich und mühevoll ist, so könnenauch für die Zwecke der Nahrungsaufnahme sich die oben beschriebenen,verstellbaren Keilkissen (vgl. pag. 73) als sehr empfehlenswert!! erweisen.

Fig. 68.

Fig. 69.

Krankenbetttisch mit Lesepult.

Krankenbetttisch nach Bredt.

Am schwierigsten gestalten sich die Nahrungsaufnahme und Nahrungs-darreichung bei denjenigen Kranken, welche durch die lange Dauer oderdie Schwere ihrer Erkrankung so unbeweglich und hilflos geworden sind,dass sie auf eine selbstthätige Mitwirkung beim Zumundebringen derNahrung verzichten müssen und daher durch das Pflegepersonal gefüttertwerden. Um bei solchen Kranken (Fiebernde, Gelähmte, Kacbectische,Operirte, Verletzte) eine ausreichende Nahrungsaufnahme herbeizuführen,bedarf es nicht nur einer erheblichen Summe von Geduld und Geschick-lichkeit von Seiten der Krankenwartung, sondern auch besonders gestal-teter, den veränderten Verhältnissen angepasster Essgeräthschaften. Daviele Schwerkranke sich ohne NachtheU für ihren Zustand überhauptnicht aufsetzen dürfen, sondern andauernd in horizontaler Rückenlage zuverharren gezwungen sind, so hat die Erfahrung schon seit langem ge-