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2,1 (1902)
Entstehung
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P. Jacobsohn.

bestehen, dessen eine, dem Fussendc des Krankenbettes entsprechendeSeite abnehmbar ist, und erst, nachdem das mit zwei seitlichen Säumenversehene Laken auf die den Längsseiten des Bettes entsprechendenEisenstäbe aufgezogen ist, in den Rahmen eingesetzt wird (Fig. 36).Am Fussende und Kopfende wird das Laken durch einige Bänder be-festigt. Ebensowenig wie Falten des Betttuches dürfen irgendwelcheKrümel den Kranken belästigen.

Nicht minder wichtig als die Unterlage, auf welcher die Krankenruhen, ist die Ausstattung der Krankenbetten mit geeigneten sonsti-gen Bettstücken. Unterbetten hat man für Kranke schon seit Langemverworfen, weil dieselben die Kranken zu sehr erhitzen und sich zuungleichmässig eindrücken. Als Deckbett dient in den modernenHospitälern kein Federbett, sondern zwei wollene Decken, von welchendie untere gewöhnlich mit einem Leinenbezuge versehen oder mit einem

Fig. 36.

Bettlakenspanner nach P. Jacobsohn.

Bettlaken umhüllt wird, das an den vier Ecken mit einigen Stichen fest-genäht wird; die obere wollene Decke wird meist in der Mitte gefaltet,also in zweifacher Lage, darüber in der Gegend des Fussendes des Bettesausgebreitet. Da die Krankenräume der Plospitäler sowohl im Sommer, wieim Winter durch zweckmässige Bedienung und Verwendung geeigneter Be-heizung^- und Abkühlungsvorrichtungen Tag und Nacht hindurch in mög-lichst gleichmässiger Lufttemperatur erhalten werden sollen, unabhängigalso von Aussentemperatur und Witterungseinflüssen, so kann auch dieinnere Ausstattung der Krankenbetten, beziehungsweise die Zahl der inihnen angeordneten Bedeckungsstücke überall und stetig die gleiche sein.AVir haben schon weiter oben darauf hingewiesen, dass anämische undsehr schwächliche Kranke, insbesondere solche mit mangelhafter Herz-thätigkeit im Allgemeinen wärmer zu halten sind, während fieberndeKranke, wie allgemein bekannt, eine etwas kühlere, unmittelbare Um-gebung brauchen. Dementsprechend wird man gut thun, bei der Be-deckung dieser Kategorien von Kranken insofern individualisirend zu