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2,1 (1902)
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P.Jacobsohn,

Wendung gelangen, welche den Kranken von seinen traurigen Gedankenabbringen. Im Hinblick auf die vielfach in den Hospitälern ange-brachten Darstellungen religiösen Inhalts erscheint es wichtig daraufhinzuweisen, dass der ernste Eindruck derselben niemals den trösten-den überwiegen darf. Am besten dürften ihren Zweck in denKrankensälen Genrebilder, harmlose Darstellungen aus dem täglichenLeben, hübsche Landschaften erfüllen, und besonders rathsam ist es,die Bilder in den einzelnen Sälen von Zeit zu Zeit mit einander zu ver-tauschen. Um ängstliche Gemüther, welche meinen könnten, dass durchdie Anbringung solcher Bilder die Gefahr der Krankheitsübertragung zu

Fig. 28.

Tageraum eines grösseren Specialkranlcenhauses (Alland bei Wien).

sehr vergrössert würde, zu beruhigen, könnte man die Art des Auf-hängens derselben an den Wänden so wählen, dass man die Bilder ingeeignete flache eiserne Wandkästen mit beweglicher Glasthür einstellt,welche einer leichten Desinfection zugänglich sind, den Inhalt von derAnssenluft abschliessen und die saebgemässe Reinigung der Wände nichtbehindern.

b) Innere Einrichtung und Ausstattung der Nebenräume.

Es ist als ein sehr wesentlicher Fortschritt auf dem Gebiete desKrankencomforts zu bezeichnen, dass man heutzutage nicht nur auf einesorgfältigere und bequemere Ausstattung der Krankensäle selbst in denHospitälern in erhöhtem Maasse Werth legt, sondern sich auch bemüht,