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2,1 (1902)
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Fürsorge auf dem Gebiete des Krankencomforts.

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einnehmen, während die Schwerkranken gezwungen sind, im Bette liegendoder sitzend zu essen.

Einen sehr notwendigen Bestandteil des Krankencomforts bildenferner die, in allen Krankensälen in ausreichender Zahl anzubringendenWaschvorrichtungen, welche für die Benutzung seitens derjenigen Kran-ken, die aufstehen dürfen, an den Wänden Aufstellung finden, undan die allgemeine Wasserleitung angeschlossen werden. Die Wasch-tische werden entweder, mit ihrem gesammten Zubehör, aus emaillir-tem Metall hergestellt, oder man verwendet mit Marmorplatten belegteTische, in welche die Waschschüsseln in der Weise eingelassen sind,dass sie durch Umkippen von ihrem Inhalt befreit werden können. AuchWaschschüsseln mit Kettenabflussventil sind vielfach in Gebrauch, stehen

Fig. 21.

Fig. 22.

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Waschtisch für Krankenhäusermit Kniehebeln.

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Waschtisch für Krankenhäusermit Kniehebeln.

jedoch an Zweckmässigkeit hinter den Schüsseln, bei welchen der Abflussdurch eine ausserhalb der Schüssel befindliche Handhabe oder durchKippvorrichtung regulirt wird, zurück. Am besten wählt man Porzellan-schüsseln; jedoch darf ihre Zahl nicht zu gering bemessen werden,damit die Kranken des Morgens bei der Toilette nicht zu lange aufeinander zu warten haben. Unumgänglich ist es, dass beim Gebrauchder Waschapparate in den Krankensälen jederzeit warmes und kaltesWasser nach Belieben zur Verfügung steht. Ausserordentlich praktischsind die Waschtische (E. Lentz), bei welchen ein einfacher, mit demKnie ausgeübter Druck auf einen Hebel genügt, um je nach Beliebenwärmeres oder kälteres Wasser zuströmen zu lassen oder auch das Aus-flussventil in Thätigkeit zu setzen (Fig. 21 u. 22).

Was die Vorrichtungen zur künstlichen Beleuchtung der Kranken-

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