Fürsorge auf dem Gebiete des Kranl;encomforts.
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Herstellung dieser Gespinnste entweder ausschliesslich spiralförmig ge-wundenen Metalldrahtes, mit dessen Maschen alsdann der ganze recht-eckige Raum des ßettbodens in homogener Weise ausgefüllt wird (Fig. 11),oder man verwendet eine grössere Anzahl horizontal liegender starker Stahl-spiralen, welche durch kleine Metallringe und Metallklammern in ihrerLage zu einander fixirt werden. Im ersteren Falle ist es nothwendig.den an und für sich schwachen Metalldraht doppelt oder dreifach zunehmen, um auf diese Weise die Festigkeit, Haltbarkeit und Elasticitätdes Drahtgeflechtes zu erhöhen. Ja, man stellt neuerdings sogar Bett-böden dieses Systems her, bei welchen ein vier- bis sechsfacher Spiral-draht versponnen wird. Einen noch höheren Grad von Elasticität alsdiese Bettböden besitzen jedoch die gegenwärtig in sehr vollendeterAusführung hergestellten sogenannten Patentmatratzen mit horizontalerLagerung starker Stahlspiralen und Verbindung derselben durch Ringe undKlammern (Fig. 12, 13 und 14). Man unterscheidet hier verschiedeneSysteme (Westphal und Reinhold, A. und C. Grothoff, C. Schulz),
Piff. 12.
Modell eines elastischen Bettbodens mit paralleler, horizontaler Lagerung der StahlSpiralen (Westphal und Reinhold).
je nachdem die Stahlspiralen parallel oder nach einem centralen Ringeconvergirend angeordnet sind. Am meisten Anklang gefunden haben bisjetzt in den modernen Krankenhäusern die metallenen Bettböden mitparalleler Anordnung der Stahlspiralen, und in der That ist die Elasti-cität bei ihnen eine recht bedeutende; zu wünschen wäre nur, dass ihreBeschaffung in materieller Hinsicht erleichtert würde.
In neuester Zeit ist zur Herstellung von Krankenbetten und vonelastischen Bettböden die Verwendung von Stäben und Geflechten ausMalaccarohr empfohlen worden, welches den Vorzug grosser Leichtigkeitund Widerstandsfähigkeit gegen äussere Einflüsse besitzt. Dieses Rohrsoll sich auch gut desinficiren lassen, und es sind weitere Versuchenach dieser Richtung wünschenswerth (vergl. Deutsche Krankenpflege-Zeitung 1898. No. 16).
Die Nachttische, welche rechterseits am Kopfende der Kranken-betten stehen, werden, ebenso wie die Krankenbetten selbst jetzt aus-schliesslich aus Metall hergestellt. Ihre Construction soll so einfachals möglich sein, um ihre Reinigung möglichst zu erleichtern. Da sie