Allgemeine Krankenhäuser: Balltechnik.
Fig. 23.
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Badehaus des Krankenhauses Friedrichsliain in Berlin.
cT) Der Waschraum.
Die AVaschtische für Kranke und Reconvalescentcn können imKrankensaal selbst, auf einem Corridor, in dem Vorräume des Bade-zimmers oder des Olosets, besser aber in einem besonderen Raum unter-gebracht werden. Für einen AYaschtischplatz ist ein Raum von 0,8 mBreite und 1,50—1,80 m Tiefe zu rechnen, desgleichen auf je 10 Krankeetwa 1 Waschtisch. Letzterer erhält Zuflussieitungen für Warm- undKaltwasser und einen Mischhahn. Kippschalen sind nicht sehr empfeh-lenswert]! wegen der schwierigen Reinhaltung, ebenso die Stöpselver-schlüsse mit Ketten. Die Zweckmässigkeit und der sanitäre Wcrtheiner Wascheinrichtimg hängt ab von der Möglichkeit einer leichten undbequemen Reinhaltung sowohl der einzelnen Theile des Waschtischesselbst, wie der ganzen Umgebung desselben, weshalb auch Umkleidungcnzu verwerfen sind.
f) Der Abortraum.
Aborte sollen möglichst für jede vVbtlieilung getrennt und hierwiederum für die Kranken und für das Wärterpersonal, sowie für Aerztegesondert angelegt werden. Werden die Kranken-Closets nur von demKrankensaal aus zugänglich gemacht, so sollte'dies stets nur mittelsteines gut lüftbaren Vorraumes geschehen. Die englischen Hospitälerbieten in dieser Beziehung sehr gute Vorbilder, indem die Closets da-selbst meistens in thurmartige Ausbauten verlegt werden, die vomKrankensaal nur durch brückenartige Verbindüngsbauten zugänglich sind.Diese letzteren sind entweder ganz offen oder, wenn geschlossen, inbeiden Längsseiten mit Fenstern versehen, wodurch eine kräftige Durch-lüftung ermöglicht ist. (Vgl. Grundriss der Bade-, Wasch- und Abort-anlagc der Krankensäle in der St. Marylcbonc Infirmary zu Londonnach Fig. 24.)
In den Corridorbauten legt man den Abortraum gewöhnlich an dieNordseite des Gebäudes, um liier die Südfront möglichst für die Kranken-
Hamlbucli iler Krankenvefsorgung u. Krankenpflege. 1. Bd.
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