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1 (1899)
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F. Ruppel,

den Krankenhäusern zu Hamburg-Eppendorf, in Leipzig, im Friedrichs-hain zu Berlin, in Nürnberg der Fall ist.

Vielfach werden die Oorridore als Tageräume benutzt. Dieselbenmüssen dann in entsprechend grösserer Breite und so angelegt werden,dass die Reconvalescenten von dem Durchgangsverkehr nicht zu sehrgestört werden und umgekehrt. (Vgl. Grundriss des dreigeschossigenPavillons für Aeusserlichkranke im Kaiser Franz Josef-Krankenhaus zuRudolfsheim-Wien, Fig. 18.)

Piff. 18.

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Dreigeschossiger Pavillon im Kaiser Franz Josef-Krankenhaus zu Rudolfsheini-Wien.

Anstatt der Tageräume werden auch oft Veranden und Terrassenvorgesehen, die ganz offen, oder nur mit einem Dach versehen, oderauch an den Seiten geschlossen sind.

Die offenen Veranden, bei denen sich im Notlifall das Dach durchbewegliche Markisen ersetzen lässt, erscheinen insofern am günstigsten,als dieselben den Einfall des Sonnenlichts in den Krankensaal nichthindern und den Genuss der frischen Luft am besten gestatten. DieVeranden müssen mit dem Krankensaal direkt verbunden sein, so dassdie Betten leicht dorthin befördert werden können. Ob die Verandenan der Längs- oder Giebelseite des Krankensaales anzuordnen sind,hängt von der jeweiligen Gestaltung des Gebäudes ab, jedoch muss dieLage eine südliche, dem Sonnenlicht möglichst zugängliche sein.

In den neueren englischen Krankenhäusern fehlen meistens dieTageräume, weil hier für die Reconvalescenten durch Errichtung beson-derer Gebäude gesorgt wird.

;-) Die Baderäume.

Die in einem Krankenhaus vorzusehenden Bäder lassen sich je nachihren verschiedenen Zwecken eintheilen in solche für ankommende Kranke,Aufnahmebäder, welche nur Reinigungszwecken dienen und in derNähe des Eingangs des Krankenhauses bei den Verwaltungsräumen vor-zusehen sind, ferner in Bäder für das Krankenhauspersonal und fürAerzte, endlich hauptsächlich in Bäder für die Krankenpflege, welchewiederum verschiedenen Zwecken der letzteren dienen und daher einegrössere .Mannigfaltigkeit der Arten aufweisen.