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1 (1899)
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Allgemeine Krankenhäuser: Balltechnik.

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sowie Aborte und andere derartige Räume mit gefährlicher, übelriechen-der Luft an eine centrale Lüftungsanlage anzuschliessen.

Will man den Wirkungsgrad einer Lüftungsanlage auf einen belie-bigen Grad erhöhen und unbedingt sicher stellen, so lässt sich dies nurmit Maschinen (Druck- und Saugventilatoren oder Radgebläsen) erreichen.In neuerer Zeit hat man vielfach von elektrischen Ventilatoren Gebrauchgemacht, wenn sonstige elektrische Einrichtungen für Beleuchtungszweckeoder zur Erzeugung irgend welcher Kräfte vorhanden waren. MaschinelleAnlagen sind aber immer mit nicht unerheblichen Betriebskosten ver-bunden und von einer guten, sachgemässen Bedienung sehr abhängig.

Eine besondere Art von Lüftung ist diejenige mittelst Dachreiter,wie solche häufig in den Pavillonsälen, deren Decke zugleich das Dachbildet, angewendet werden. Fig. 13 und 14 stellt einen Dachreiter desHamburg-Eppendorfer Krankenhauses dar, bei welchem sowohl in derDeckenfläche, als auch in den Langseiten des Ventilationsaufsatzes je2 Klappen angeordnet sind, die kreuzweise mit einander durch Stell-stangen gekuppelt, derartig functioniren, dass je ein gegenüberliegendesKlappenpaar der Decke und einer Seitenwand gleichzeitig geöffnet odergeschlossen werden kann. Auf diese Weise wird das direkte Einfallen

von Wind und Regen verhütet.

Fig. 15.

Innere Ansicht eines Krankensaales nach dem System Tollet.

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