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mir harte Holzarten (Eichenholz) gewählt und auf einer dichten Unter-lage verlegt werden. Gegen Eichen-Riemen-Fussböden in Asphalt sindwesentliche Bedenken nicht zu erheben. Empfehlenswerther sind jedochin Bezug auf die Dichtigkeit die- massiven Fussböden aus Stein-(Mett-lacher-)Platten, Terrazzo, oder auch ein mit Einoleum belegter Cement-oder Gipsestrich. Solche Fussböden lassen sich durch Waschen leichtund gut reinigen, beziehungsweise auch mit Säuren behandeln, währendbei guter Ausführung ein Eindringen von Flüssigkeiten in dieselben voll-ständig verhütet wird. Steinfussböden haben dagegen den Nachtheil,dass sie fusskalt sind und ein Schutzmittel durch Linoleumbelag, warmeFusskleidung, Fussbodenheizung erforderlich machen.
Zur Dichtung des Anschlusses des Fussbodens an die Wand, wosich leicht Risse und Fugen bilden, empfehlen sich bei Holzfussbödeneinfache abgeschrägte oder hohlkehlartige hölzerne Leisten, welche sichleicht reinigen lassen. Bei massiven Fussböden können diese Leistenaus Oement, Terrazzo, Steinen hergestellt werden.
Die Wände sind ebenfalls, besonders in den unteren Theilen Be-schädigungen und Verunreinigungen stark ausgesetzt und müssen daherin solider Weise und abwaschbar hergestellt werden. Kalk- oder Gips-putz genügt für die oberen Wandtheile, dagegen sollten die unterenTheile möglichst mit geglättetem Cementputz versehen werden, wennnicht die Mittel für eine noch bessere Ausiührungsweise mit glasirtenPlatten, Stucco lustro u. s. w. vorhanden sind. Zur leichten Reinigung derWände sind alle ein- und ausspringenden Ecken aus- beziehungsweise abzu-runden oder abzuschrägen, Gesimse und plastische Gliederungen möglichstzu vermeiden und die Flächen mit einem Oel- oder Emailfarbenanstrichzu versehen. Auch gegen einen Kalkfarbenanstrich, wenigstens in denoberen Wandtheilen, sind Bedenken kaum zu erheben, zumal dieser denVorzug der Billigkeit besitzt und daher öfter erneuert wird, als Oel-farbenanstrich.
Die Decken sind im Wesentlichen ebenso wie die Wände herzu-stellen, doch genügt hier in der Regel ein Kalk-Gipsputz mit Kalk-farbenanstrich. Vorspringende Theile, wie Deckenunterzüge, Gesims-gliederungen u. s. w. müssen auch hier möglichst vermieden und dieAnschlüsse an die Wände durch eine einfache massive Schräge oderHohlkehle bewerkstelligt werden:
Bei dem Anstrich der Decken und Wände ist auch den FarbentönenBeachtung zu schenken, da von denselben der freundliche Charakterdes Krankensaales .mehr oder weniger abhängig ist. Am vorteilhaftestenerscheint für die Wände ein lichtes Blau oder Steingrün, für die Deckenein gedämpftes AVeiss, wobei die Flächen durch einfache, ruhige Linienoder durch Felder belebt werden können.
Die Thüren sind am besten einflügelig und mindestens mit einerLichtbreite von 1 m anzulegen, um ein Krankenbett bequem transpor-tiren zu können. Zweiflügelige Thüren von 1,5—2,0 m Breite, welchemanche Unbecpiemlichkeiten mit sich führen, sollten nur bei Haupt-