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1 (1899)
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W ilder m u t h,

Als mustergiltige Vorbilder können dienen die Häusser der Schweizer-Anstalt, einzelne Neubauten in Stetten und die in Uchtspringe. Beigrossen Anstalten kann man ein besonderes Schulhaus errichten, inkleineren wird man die Schulräume in den Häusern der unterrichts-fähigen Kranker unterbringen. Die Tagräume als Schulzimmer zu ver-wenden, ist durchaus unthunlich.

Für die Einrichtungen zu wissenschaftlichen Untersuchungen mögeauf Uchtspringe hingewiesen werden. Nothwcndig vor Allem sind Labora-torien für die wissenschaftliche Verwerthung des anatomischen Materials.

Als Beispiele von bestehenden Bauanlagen mögen hier einige Skizzenfolgen:

1. Der Situationsplan der Landes-Heil-Pflege-Anstalt Ucht-springe. (Aus dem Verwaltungsbericht der Landesheil-Pflege-AnstaltUchtspringe.)

Plan 1.

von Sardelejen

Landes Heil- und Pflegeanstalt Uchtspringe.

I. Verwaltungsgebäude. — II. Wirthsehaftsgebäude. — III. Villa fllr 40 Kranke pp. — IV. Wohn-haus für Maschinenmeister. — V. Anstaltsgebiiude fllr 100 Männer. — VI. Anstaltsgebäude für 100 Frauen.

— VII. Anstaltsgehiiude für SO Madchen. — VIII. Anstaltsgebäude fllr 80 Knaben. — IX. Villa für40 Männer. — X. Wohnhaus flir 50 Männer auf dem Gutshofe. — XI. Beamtenwohnhaus. — XII. Lazareth.

— XIII. Seetionshaus mit Kapelle. — XIV. Villa für 25 Kranke besserer Stände. — XV. Villa flir25 Frauen besserer Stände. — XVI. Gesellschaftsbaus. — XVII. Villa wie No. III. — XVIII. Schulgehäude.

— XIX. Desinfectionshaus. — XX. Kinderlazareth. — XXI. Unterkunftshaus. — E. Eiskeller. — Bemerkung.Die Gebäude V und VI, sowie VII und VIII sind ursprunglich nur für je 80 bezw. 5fi Kranke bestimmt.