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1 (1899)
Entstehung
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66 Dietrich,

und Haushallungsunterricht, landwirtschaftliche Erziehungsanstalt für katholische

Mädchen. 13 Niederlassungen, 287 Mitglieder.

34. Barmherzige Schwestern von der Regel des heiligen Augustin.Cellitinnen. Mutterhaus Neuss. Krankenpflege. Strick-, Näh-, Handarbeits- undHaushaltungsunterricht. Kleinkinderbewahrung. Armen- und Waisenhaus. Arbei-terinnenhospiz, Pensionat für katholische Damen. 24 Niederlassungen, 175 Mitglieder.

35. Schwestern vom heiligen Kreuz. Mutterhaus Ingenbolü (Schweinitz).Kleinkindcrbewahrung. Krankenpflege. 2 Niederlassungen, 7 Mitglieder.

36. Schwestern (Töchter) vom heiligen Kreuz. Mutterhaus Lüttich(Belgien). Krankenpflege, Kleinkinderbewahrung, Waisenhaus, Handarbeitsunterricht,Armenhaus. Schutzanstalt für verwahrloste Kinder. 10 Niederlassungen, 199 Mit-glieder.

d) Kurze Zusammenstellung der jetzt in Deutschland, beziehungs-weise Preussen in der Krankenpflege wirkenden katholischen

Männerord en.

1. Alexianer Brüder, oder Celliten nach der Regel des heiligenAugustin. Mutterhaus Aachen. 10 Niederlassungen, 231 Mitglieder. Kranken-pflege.

2. Barmherzige Brüder. Mutterhaus Montabaur. Krankenpflege, Arbeiter-herberge (1 Niederlassung) 11 Niederlassungen und 181 Mitglieder.

3. Barmherzige Brüder vom Orden des heiligen Johann de dec nachder Regel des heiligen Augustin. Mutterhaus Trier. Krankenpflege. Arbeiter-herberge (1 Niederlassung) 9 Niederlassungen und 156 Mitglieder.

4. Barmherzige Brüder der schlesischen Ordensprovinz des heiligenJohann de deo. Krankenpflege. Mutterhaus Breslau. 7 Niederlassungen, 138 Mit-glieder.

5. Franziskaner Tertiarier Brüder. Mutterhaus im St. Josefshaus inHausen bei Waldbreitbach. Krankenpflege. Küsterdienst in der Pfarrkirche. Arbeiter-kolonie. 7 Niederlassungen, 159 Mitglieder.

s) Die katholischen Rittergenossenschaften neuerer Ordnung für

Krankenpflege.

1. Die Malteserritter in Schlesien 1 ). Seitdem Kaiser Ferdinand I. vonOesterreich im Jahre 1841 das lombardisch-venezianische Grosspriorat des Malteser-ordens (Ritterorden vom heiligen Johannis) gestiftet hatte, besassen aus denpreussischen Staaten nur eine beschränkte Anzahl Adeliger die Mitgliedschaft. Dieschlesischen Ritter suchten in den Kriegen von 1864 und 1866 der Krankenpflegezu dienen und machten sich durch anerkennenswerthe Leistungen verdient. Siehatten als Muster die Thätigkeit des neu errichteten evangelischen Zweiges ihresalten Stammordens, des Johanniterordens, vor Augen und mussten gerade im Hin-blick auf diesen erfahren, dass sie ohne festen Zusammenschluss nur Geringesleisten würden. Im Jahre 1867 schlössen sich daher die in Schlesien vorhandenenDevotionsritter vom Orden des heiligen Johannis vom Spitale zu Jerusalem zu einemVereine zusammen auf Grund von Statuten, deren wichtigste Bestimmungen fol-gende sind:

§ 1. Von den in der Anlage verzeichneten Devotionsrittern vom Orden desheiligen Johannes vom Spitale in Jerusalem ist unter dem NamenVerein der

') Nach Guttstadt, Krankenhauslexikon. IL S. 77ff.