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Die Wallfahrt zu Kevelaer : nebst Anh., enth.: Reihenfolge der Prozessionen im Jahre 1867
Entstehung
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85welches er auch später behalten hat. Dieses ist durchfolgende Zeugnisse beglaubigt worden.J. M. von Bianco, Hofrath vom Churfürsten vonder Pfalz und Scheffen vom weltlichen Gerichte inCöln, hat unter dem 25. August 1788 eigenhändig undunter Amtssiegel bescheinigt, daß P. Joseph Linnartzvon einer Blindheit befangen gewesen ist, in Folge dererer seinen Abschied aus dem Soldatenstande hat nehmenmüssen, daß er sich stets brav betragen habe und daßer bis zu seiner Reise nach Kevelaer in seinen elendigenZustande verblieben sei.Joseph Linnartz, wohnhaft in der Pjarre zu den h. h.Aposteln dahier von gutem und tugendhaftem Betragen,ist blind und folglich unfähig sein Brod zu verdienen.So bescheinigtW. Gez. Clemens August Axer,Pfarrer zu den h. h. Aposteln.Cöln 8. August 1788.Peter Joseph Linnartz, früher ganz blind, hat jetztsein Gesicht wieder erhalten.Gez. Clemens August Axer,Pfarrer zu den h. h. Aposteln.Cöln 25. August 1788.Daß Peter Joseph Linnartz eine geraume Zeit blindgewesen ist, bezeugt hiermitGez. G. P. Schürmann,Protocolliſt des Dom⸗Capitels.Cöln 25. August 1788.Daß Peter Joseph Linnartz ganz blind von hiernach Kevelaer gegangen und von dorten vollkommenbescheinigt hiermit zur Ehresehend zurückgekehrt ist,Gottes und seiner gebenedeiten Mutter Maria.Gez. G. P. Gschick,Kaiserlicher Post=Commissarius.Cöln 25. August 1788.Ich Unterschriebenererkläre, daß Joseph Linnartz,alt 37 Jahre, viele MonateStadtsoldat hierselbst,