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25 Celanova 1 ).
Morales nennt ferner ein Exemplar im Besitz des Klosters von Celanova, einer reichen Abtei in(>.ilicien, südlich von Orense (am Minho) an der Grenze von Portugal. Dasselbe trage den Titel „Laesposicion del Apocalipsi de Eterio", woraus mit Sicherheit auf einen Beatuscodex geschlossen werdendarf, da der Autor ja stets fehlt, dagegen die Widmung leicht ersichtlich war. Von diesem Codex warensc]um zu Morales' Zeit nur einzelne Blätter übrig.
26. De la Espina 2 ).
Morales nennt ferner einen Codex monasterii Spinensis (Cisterzienserabtei) mit den Worten:„Esposicion del Apocalipsi sine nomine auctoris. Podria ser la de san Beato." Dieser Codex wird spätervon Morales nicht mehr aufgeführt; ob es vielleicht ein Apringius war?
27—29. Escurial 3 ).
Nach Alcazar (1604) befanden sich in der Bibliothek des Escurial drei Exemplare der Erklärungder Apokalypse von Apringius Pacensis, unter welchem Namen bekanntlich oft auch die des Beatus auf-geführt wird. Schon bei Morales findet sich eine Stelle, welche auf einen Codex im Escurial bezogenwerden kann-, von den beiden Codices von Valliscavado und Leon sagt er nämlich: „suspicor esse idemac illud cuius Pater Prior Escurialensis (Ferdinandus de civitate regali) notitiani habet quia eius est aliuscodex Guadalupensis. Uterque codex (die zwei erstgenannten) plus quam 550 abhinc annis scriptus."Perez, der Herausgeber der 2. Auflage von Antonio Bibl. Vet. Hisp. (1788) sagt in einer Note I, 278,nachdem er den Madrider Codex (Nr. (i) als Beatus und nicht Apringius zugehörend erwiesen hat: „Binositem alios eiusdem exempli atque aetatis, nimirum saeculi XI. Codices, et recentiorem alterum, in regiaEscurialensi Bibliotheca vidi ac recensui, Apringio Pacensi inscriptos." Darnach wären also noch imJahr 1788 drei Beatuscodices im Escurial vorhanden gewesen.
Auf meine Anfrage im Kapu/inei-kloster San Lorenzo del Escurial erhielt ich von dem BibliothekarP. Firmin de Uncilla die gütige Mitteilung: „Exstat equidem codex sub nomine Apringii vel AprigiiPacensis Episcopi, unico volumine contentus; mappam tarnen nullam habet additam neque usquam, nifallor, nahmt." (Schreiben vom 29. Dez. 1889.)
30. Tabara 4 ).
Der Codex von las Huelgas ist eine Abschrift von jenem Codex, welchen im Kloster San Salvatorzu Tabara Magius im Jahr 968 begonnen hat, und welchen nach dessen Tode Emeterius zu vollendennach Tabara berufen wurde; dieser führte die Arbeit in dem hohen und steinernen Turm von Tabara zuhaute, wo er beinahe ein Vierteljahr (vom 1. Mai bis 27. Juli 970) gekrümmt und den Griffel in dieGlieder eingezwängt haltend gesessen hatte, wie er am Schlüsse klagt. (SieheNr. 17.) Es ist ohne Zweifelderselbe Emeterius, welcher fünf Jahre später unter einem Abt Dominicus — wo? weiss man nicht —eine zweite Abschrift des Beatus anfertigte.
Ferner hat in demselben Jahre 970, und zwar am 8. September, der Mönch Obeeo in Valcavadoeine Abschrift vollendet; Magius und Emeterius können also nicht das Manuskript von Valcavado alsVorlage benützt haben, vielmehr muss entweder das Kloster von Tabara schon einen Beatus besessen haben,oder es besass das Kloster Valcavado schon zwei Codices. — Ueber das Schicksal des oder der Codicesvon Tabara ist nichts bekannt.
') Morales X, 198. — Delisle p. 134. 8 ) Morales, Iter gaactum, Fol. 79, X, 243.
•j Alcazar, luv. i. Anoc., 1604. — Florez p. XXXIV. — Antonio I, 278. —*) Vergl. oben Nr. 17.