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14. Sept. iziger zeit mit schwerer leibs Schwachheit beladen, I. Ch. Gn. sehrAnsbach grosse sorgen und kommernus, dann (do gott vor sei) wann esherzog Johann Casimiro umbschlagen sollte, so konnte man den-selben oder S. F. Gn. land und leute ohne nachteil und schadendes churfürsten nit angreifen, und wurde alsdann ein selzamerhandel daraus werden, sonderlichen aber wann die der wahrenreligion A. C. verwante stend, nicht änderst zu den Sachen tunund derselben mit mehrern ernst dann bishero geschehen annehmenwollten.
Es hetten sich I. Ch. Gn. neben den andern vier herren chur-fürsten, Meinz, Trier, Sachsen und Brandenburg einer Zusammen-verordnung der rete nach Meinz verglichen, aldo derpuncta, derendie keis. Mt. dieses colnischen wesens halben durch die churfürstenanzulangen sein sollten, zu verainigen. 1 Wie dann darauf die chur-fürstlichen rete allerseits zu Meinz bei einander gewesen. Obwolnun der weltlichen churfürsten rete zugelassen, das durch dergeistlichen churfürsten abgesandte und sonderlichen durch Mainzein schreiben an die keis. Mt. verfast worden, so were doch solchschreiben dermassen nicht gestelt gewesen, wie es die notturftunvermeidlichen erfordert und zuvor von den weltlichen churfürstenbedacht worden, sondern der dreier churfürsten voriger meinungund guetachten nach, ganz zuwider und der kaiser in solchemschreiben gar hoch gelobt worden, als ob er sich des colnischenwesens bishero so veterlichen augenomeu und alles das geton, wasS. keis. Mt. geburet hett, also das hochstgedachter churfurst pfalz-graf mit S. Ch. Gn. abgesandten doctor Culman, wie er relationgetan, nicht wol zufriden gewesen. Es hetten aber I. Ch. Gn.ein ander schreiben verfertigen lassen und den andern mitchur-fürsten abzulesen zugeschickt und in die zu Mainz gestellte notulatngar nicht willigen wollen. Ob nun die andern churfürsten damitzufriden sein wurden, wie es zu Haidelberg vor guet angesehenund gestellt worden, das wurd die zeit bringen. Wie er der gross-hofmeister vernomen, für sich selbst auch erachten konnte, sowurde der herr bischof Truchses mit den mittein, so etwa durchdie geistlichen churfürsten und sonsten von andern vorgeschlagenworden, nicht zufriden sein, und hetten die bede bischofen Meinzund Trier vorgeschlagen, sie wollten ihres teils den neuerweitenbischoven zu behandlung der bedachten mittel beschicken; sosollten die weltlichen zu bischof Truchsesen abfertigen. Es wereaber dieser fürsohlag nicht fortgangen, noch vil weniger vonden weltlichen churfürsten für ratsam oder vortreglichen erachtetworden.
Der herr grosshofmeister hat mir auch im sonderm vertrauenangezeigt, wie das herr Fabian von Dhonaw ein schreiben, solateinisch gestellt gewesen, an doctor Beutterich getan, unddarinnen geclagt haben soll, die churfürsten und stende A. C.erzaigten sich gar verzagt, und neben dem anzügliche wort wider
1 Ueber den Konvent kurf. Räte zu Mainz (25. August bis 3. Sept.)vgl. IL 217 und vor allem Lossen II, 397 ff; ebd. 408 A. 1 eineBerichtigung zu Br. J. C. IL 217 A. 1.