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» noch Arschcott geschickt werden; so man wolle, so wol er mit
inen reiten. Hab in alsbald nunder auf Mechel postieren lassenund zu Brusel sein verwart bitz auf den 5. zu nacht; do er nitkumen, hab ich mich auf den 6. dis hiehar gedon und bin beiClemetz Knrschbaum ingekert, der hat mich mit gewalt habenwollen. Als ich harkomen, hat er etliche seiner sweger bei imgehabt, die haben mir gesagt, das ime etliche, so aber Papisten,für gewis angezaigt, das man herzog Johan Kasemir hab auf seinstot für sein person 40000 karlus gl. monetlich wollen geben, habers nit gewolt und so unbilliche ding begert an die Stades, dasinen nit muglich ist; doriber ich sie bericht, das ich solcher dingwisens drag und heut siben wuchen zu Brusel in M. Gn. F. und H.gemach dor bin gewest, das I. F. Gn. den gesandten von denStädten den stot der fursten, grofen, herrn vom adel, obersten undallen emptern, so I. F. Gn. ret aufs bilichst und kriegs gebrauchgestelt und taxiert haben, ibergeben hat und nichtz mer mit zutun wollen haben, sonder inen zu antword geben, sie mugen miteiner jeden parson in sunderheit handelen und aufs negst verglichen,so sie kunen; dan man I. F. Gn. erstlich 20000 karlus angebotenund dornoch auf 25000 kumen, sie sollen den stot iber sich nemeu;welches I. F. Gn. nit zu tun gewest, dan I. F. Gn. ir eigen geltnoch hett muosen zeichen [?];* und hatl. F. Gn. nichtz aufl. F. Gn.stot und hofhaltung begert. Also verlogner weis bericht man dieuntertonen und meinen sie nit anders; aber wie mich dunket,wollen sie anfangen den broten schmecken und mecht bald einanders werden, das die feder zu schriben nit leiden wil. Es sendweng herrn von den Stades mehr hie. In Flanderen schlagen sichvil vom adel zu den Malcontant, wie sie in den namen geben, sosich versamlen von Wallunen, Franzosen, die Fleing [?] zu iber-zeichen und die papistering widerumb aufzurichten. Es send etlichegesandten von den Staden gen Jent und zu den Malcontanten ge-schickt, umb Vereinigung zu machen; wo es nit geschieht, wurdes ein seltzamer krieg werden und alle under einander den andernropfen. . . Ich fercht gott wol, das ich lieg; man wurd onser volkauf die fleischbank opferen. letzt zeucht man im wiesten wetterzum feind, und haben den zweitil von kriegsvolk, jo schier denhalben tail nit mer, und hab dise stund noch kein zeitung aus demleger; wie man sagt, so ligen sie vor Lewen, das ist zwischenDiest und Leffen, und kan man weder aus noch in kumen. ■ .Hab glich in diser stund widerumb schriben von M. Gn. F. und ELbekumen, dorin verstanden, das ich vilicht bald nocher Jent edor-dert wurd werden. . . Es melt mir sunst M. Gn. F. und H., daser gern gesechen, ich mich hiehar gedon, aus allerhand Ursachen".
Str. A. A. 722. Eigh. (pr. 23. Nov.).
12. Novbr. 15.* Johann Casimir an König Friedrich vonGent Dänemark.
Auf dessen (am 28. Okt. erhaltenes) Sehr, vom 29. Sept. 3Beilagen: sein Sehr, an etliche deutsche Fürsten [I. 135],
1 Es wird heissen sollen: „zehren".* Vgl. No. 12.*