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3 (1903) 1587 - 1592
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133
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147. 1588 133

Kais, gesandt zu mir der her von Röder. 1 (April)

Schickung Sax und Brandenburg. 3

Was ir musterung bedeut 2 churf.

Ob sie Maximiliane- geliehen haben.

Ob kein.reichstag furhanden sei.

Was die österreichischen Herrn beisamen tun."

Was Ascott des ort geworben.*

Seine"advisation bedank ich mich. 6

Aliance'des'Suisses coment. 6

Was von der saneta Liga gesagt wurd.'

Kais, schreiben an Guisa picante.

Was die Behem tun wollen; offensive. 8

i Der Gesandte war damals noch nicht in der Pfalz eingetroffen,8 . u. In seinem Kalender vermerkt J. C. zum 2. Mai die Ankunft einesliais. Gesandten, dem er am 3. Mai Audienz erteilte. Ein FreiherrMelchior von Redern erwähnt im Laus itz. Magazin XL VI, 261 f;Gesandter Erzh. Maximilians in Polen 1587, Caro, das InterregumPolens (1861) S. 58.

2 S. u. No. 151. J. C. Kalender zum 20. April: „mit der In-struction'an beden churf. zu tuen gehabt".

8 Ueber die vom Kaiser im Febr. 1588 angeregte Versammlung derErzherzoge in Prag (wegen der polnischen Sache), die aber erst imAugust wirklich stattfand, vgl. Hirn II, 278 f.

4 lieber die Sendung des Herzogs Philipp von Aerschot nach Pragvgl. K h s e s, Nunt. Ber. I. 2, 92 ; Puteo 9./19. Jan. 1588 aus Prag an Montalto:„Giunse mercordi il duca di Ariscot per le investiture delle terre dipaesi Bassi dipendenti dall' Imperatore per quello che finhora s'intende.Aggiungono aleuni che sia ancora per trattar matrimonio" (Rom, Yat.Arch. Germania 111). Ernst von Mansfeld berichtet am 23. Januar demK. Friedrich von Dänemark (vgl.No. 122, S.106 A.4), Spanien habe den Herzogvon Arscot, noch einen niederländischen Freiherrn und einen ver-schmitzten Doktor aus Luxemburg an die deutschen Kff. und Fürstengesandt, um diese zu beruhigen und dem König deutsches Kriegsvolkzu verschaffen; sie seien zuerst nach Prag zum Kaiser, hätten vielGeld bei sieb, „viel gut spanisch leut und diener und pensionarios zumachen, alle höfe der herrn und derselben gelegenheit auszuforschen,wir mir ein guter mann im lande von Lutzemburg, so ein heimlicherNicodemus, gesagt" [wohl sein Vetter Peter Ernst, bei dem er im Herbst1587 zu Luxemburg gewesen war]; nach Prag gehen' sie angeblichwegen der Heirat [mit der Infantin], die der Kaiser ersitzen lasse(Kopenh.). Vgl. eine Aeusserung in dem Sehr, des Tossanus an Grynaeusvom 17. Juli 1588 (Cuno II, 123): „Quae ab Arescoto profeeta Nehe-miae [J. C] nunciari voluistis, parum nostros officere videntur, qui eiusingenium norunt"; von einer Freundschaft mit Spanien oder Oesterreichkönne gar keine Rede sein. Am 19./29. März meldet Puteo, die Ministerdes katholischen Königs [San demente und Aerschot] hätten demKaiser über die Rüstungen Casimirs, der Landgrafen von Hessen,Sachsens u. a. Prott. berichtet und im Interesse des Unternehmensgegen Bonn und der bedrohten Niederlande um Einschreiten dagegenersucht (Rom a. a. 0.).

« Vgl. No. 141 (S. 122).

6 S. u. S. 134.

' Vgl. Qött. Gel. Anz. 1897 S. 322 f; 1900 S. 540 A. 2.

8 Am 4./14. M6rz meldet Puteo aus Prag, die Böhmen schicktenLadislaus Popel an Sachsen, Brandenburg und Casimir um Vorbereitung