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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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131
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145-146. 1588 131

seiner Vorfahren, die freilich ihrer treuen Dienste bei Maximilian L,Philipp und Karl V. nicht viel genossen haben, gern dem K. vonSpanien dienen, „wann alleine S. F. Gn. vernemen möchten, dassolches mit gutem gewissen und unverweislichkeit geschehen kanund wozu die K. W. S. F. Gn. zu gebrauchen gedächten, darüberes sich dan auch hiebevor, als S. F. Gn. zum zweiten mahl vonJ. K. W. zu Hispanien pension angeboten worden, gestossen. 1 Unddieweil S. F. Gn, eben so wenig als hiebevor sich zu underdruckungder religion oder wieder das vaterland teutscher nation, ja vielmehrzu handhabung gotlicher warheit und des Vaterlands reputationund wolfart sich gebrauchen zu lassen gedenken, kan S. F. Gn.nicht erachten, warumb die K. W. zu Hispanien S. F. Gn. einejärliche pension verordnen oder wozu dieselbe S. F. Gn. dienstmöchten gebrauchen wollen". Auf (befriedigende) AufklärungMansfelds aber erbietet sich J. C. es ferner zu bedanken und sich so zuerklären, dass man seine Neigung mit Spanien in gutem Vertrauenzu stehen und dem K. zu dienen sr/üren soll. Uebrigens kommenihm Warnungen zu, das spanische Kriegsvolk, das sich zur Be-lagerung von Bonn anschickt, lasse sich ungescheut vernehmen, voroder nach der Einnahme der Stadt „S. F. Gn. feindlich heimzu-suchen", was dem Vorschlag Mansfelds ganz zuwider und nicht derWeg zu einer solchen Vertraulichkeit, „dazu S. F. Gn. sonst nitungeneigt", ist. „Dan S. F. Gn. sich weder durch betrauung nochauch järliche pensiones, wie statlich dieselben auch sein mögen,sich dazu nicht werden bewegen lassen". Er hält es für ein un-gegründetes Geschrei, möchte aber doch Mansfelds Erklärung darübergern haben. 2

Brüssel, secr. allem, reg. 480 f. 198. Or.

146. Hieronymus Graf von Porzia an Montalto. . ~z' -

25.

Erzh. Ferdinand, „oltre all' haver havuto questi dl assai che Apriltrattare col duca di Ariscotto," kam ausserdem in gewohnter Weise Innsbruckseinen religiösen Pflichten nach und hatte schliesslich noch mit demhevorstehenden Abzug seines Sohnes des Markgrafen mit einemdeutschen Regiment nach Flandern zu tun, weshalb' Giovan Manri-

1 Diese zweite Anknüpfung zwischen Spanien und J. C. fällt insJ. 1582 (I. 299; 307; 418 S. 556; II. 8; 475 S. 139; Kervyn VI, 136A. 2).

1 Diese Erklärung Btellte J. C. laut seinem Sehr. Heidelberg 4. Aprildem Grafen Emicho dem Jüngeren von Leiningen zur Uebermittlungan Mansfeld zu, mit der Bitte ihn von der darauf folgenden Antwortzu verständigen (Düsseid. Kriegsakten 24 f. 53, Conc). Vgl. Gott.Gel. Anz. 1900 S. 524 f. La Hug. III. 237 weiss von einer SendungParmas an J. C. (s. u.) und macht ausserdem Andeutungen über Ver-handlungen, die J. C. durch Dommartin mit einem spanischen Befehls-haber, dem Marquis de Havrecht, anknüpfen Hess, und über eine an-gebliche Aeusserung Philipps II. hierüber, die Navarra hinterbrachtworden sei, S. 239 ff. Vgl. No. 54; unten 22. März/1. April 1590.

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