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3 (1903) 1587 - 1592
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34
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34 1587 44-14.

Beschleunigung des Durchzugs. Will deswegen die Seinigen mitM. Leuten zusammenordnen und selbst vom Kriegsvolk Kautionfordern lassen 1 .

Düsseldorf, Chur-Cöln. Kriegsakteii 23 cd. f. 75. Cop.

Juni 4r3. Graf Adolf von Neucnar an Johann Casimir.

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Haag Beil. ein Sehr. Mentzing's. Wirkliche Hülfe und erfahrene

Kriegsräte aus Deutschland für diese dem Untergang nahenProvinzen notwendig. J. C. soll es dahin richten, dass das deutscheKriegsvolk Navarras mit dem niederländischen durch diese Lande,Lüttich und Flandern nach der Pikardie zieht, „daselbsten sie dochvermutlich sollen gebraucht werden"; seine Herrn Prinzipale würdengern für die Verproviantirung sorgen. Bittet um eilige Antwortnach BremeD. 2

Düsseid., Kurköln. Kriegasktcn 23 cd. Or. (pr. 12. Juli).

Juni 44. Johann Casimir an L a n d g r a f W i 1 h e 1 in.

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Heidel- Bittet bei Sachsen auf dem Konvent dahin zu wirken, dass

Der & seiner Gemahlin (beil. ihre Heiratsverschreibung und Verzicht) ihr

Anteil an der mütterlichen Verlassenschaft verabfolgt werde."

Wünscht, Gott möge die Herren dort mit seinem guten Geist

regieren. Mainz hat sich wegen der Beförderung des Kriegsvolks

1 Mainz erklärte am 10./20. nichts von der Liga zu wissen und dieSeinigen wegen des Durchzugs nach Oppenheim schicken zu wollen.Nach einem Sehr, von Mainz an Köln vom 5./15. Juli waren damalsAbgesandte von Mainz, Trier und Pfalz zu Frankfurt, um vom Kriegs-volk Kaution zu fordern (ebd.). Zane schreibt am 4./14. Juli aus Pragan den Dogen, ein Gesandter von Mainz, der J. C. abmahnen sollte, seivon diesem mit dem navarrischen Gesandten ins Gespräch gebrachtworden, „il quäl essagerö molto la bolla del pontefice" u. s. w.; J. C.habe Mainz vorgeschlagen, die Katholischen sollten sich mit den andernvereinigen oder wenigstens eine feierliche Friedensgesandtschaft nachFrankreich schicken. Ein Sehr, aus Speier spreche von J. C. Absichtauf Gebietserwerbungen in Frankreich (Wien, Disp. Ven.).

2 Vgl. oben No. 17. Am 19. Mai beglaubigen die Generalstaatenbei K. Friedrich von Dänemark ihre Gesandten Floris von Brederode,Dr. Lenard Kasenbrot, Reinhard Cant und Dr. Johann von dem Wercfce(Kopenh. Holland A, Or.; ebd. Begleitschr. von Moritz und ThomasWilkes, Haag 30. Mai, von Moritz, Gorichum 1. Juni, sowie ein Sehr,des Gesandten Buckhurst im Haag, 31. Mai). — J. U. Antwort an N.,Heidelberg 13. Juli (Düsseid. Conc), erklärt, es stehe nicht in seinerMacht Navarra und die Hugenotten an dem jetzt eingeleiteten Zug„hinderstendig zu machen" er habe jedoch dem Minsinger mündlichandere sowohl für Navarra als für die Niederlande nützliche Vorschlägegemacht. Am 14. Juli befiehlt J. C. Auszahlung von 30 fl. „JoanniMinsinger, der uns iderzeit aus Niderland von den furlaufenden hand-lungen bericht zuschicken soll." Im Kalender J. C. zum 13. Juli: „mitdem Minsinger discourirt."

3 Vgl. No. 19.