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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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15
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18-19.

1587

15

18. Clervant an Landgraf Wilhelm.

Hat lange nicht geschrieben, da Segur die deutschen Ange-legenheiten übernommen, er dagegen in der Schweiz soviel erreichthat, dass von dort eine anderweitige (deutsche) Hülfe mit 12000Mann verstärkt werden wird. Es fehlt an Geld; bittet ihm eineSumme von 1820000 fl gegen Verpfändung von Kleinodien vor-zustrecken 1 .

Marb., Fr. u. H. III. 1587. I. Or.

März

8

Strass-

burg

19. Johann Casimir und Heinrich Julius vonHaiborstadt an König Friedrich von Dänemark.

März16

Betr. die von Kursachsen verweigerte Herausgabe des mütter-lichen Erbes ihrer Gemahlinnen Elisabeth und (weiland) Dorothea.Ersuchen, um andere Mittel zu vermeiden, um Einsetzung derAutorität des K. bei Kursachsen zu ihren Gunsten. 3

Kopenhagen, Job. Casimir. A.

schickt J. C. ein durch den Herrn von Buy überbrachtes Sehr, der K.von England an Julius von Braunschweig, mit Verweis auf die Werbungdes Junius und auf die Bewilligung der Werbung des Grafen Mors durchJulius; der Herzog antwortet am 13. Juni ablehnend; er habe auchJunius abschlägig beschieden und in die Werbung des Mors niemalsgewilligt (Wolfenb. Acta Julii 120; Düsseid. Kurköln. Kriegsakten 23 cd ). J. C. notirt in seinem Kalender zum 30. Mai die Rückkehr Buhy'saus England.

1 Vgl. über die Werbung Clervant's in der Schweiz Segesser,Pfyffer, III, 223 f; 230 ff; Tuetey I, 47 f. Pb. f. franc. 3395 f. 15findet sich ein ,.Advis d' uug notable personnaige Protestant vray ser-viteur du roy, lequel a veu le traicte faict entre le duc Cazimir et lesieur de Clerva[ntJ qui se dict ambassadeur du roy de Navarre, avecles colonnelz Suisses, rittmaistres et lansquenetz": sie wollen nichtgegen den K. fechten, sondern nur für Navarra und seine Verbündeter,gegen die Ligisten, die Feinde der beiden Könige; die Armee wirdumfassen 10000 Reiter, 2 Regimenter Landsknechte und 40 KompagnienSchweizer, besoldet wie im letzten französischen Zug J. C; ferner6000 französische Arkebusiere, wovon 3000 mit Bewilligung des Herzogsdnreh Savoien ziehen, 3000 nebst 800 französischen Pferden sich aufden Grenzen einfinden sollen; sie denken gegen den 10. Juni anzuziehen;die Reiter aus Pommern steigen bereits zu Pferde;ilz sont resoluz depasser par la Lorraine soit par douceur ou par force". Am 17. Märzkam Clervant zu J. C. nach Kaiserslautern (J. C. Kalender, Rom).

2 Präs. 25. April. Beiliegend die schriftliche Erbforderung derbeiden Fürsten an Kf. Christian, Halberstadt 16. August 1586 (am 3.Sept. zu Küstrin durch Reuber den KammerrateuBonecken" und Krellzugestellt, die aber die Annahme verweigerten und sie dem Kf. nach-schickten), ihre Mahnschr. an den Kf. vom 3. Sept. und 28. Okt., seinablehnendes Sehr, voni 1. Febr. 1587 und ihr weiteres Sehr, vom 6. März.Vgl. über die Sache il. 427. In der vorhergehenden Korrespon-denz K. Friedrichs mit Pf. Elisabeth (Sehr. F. am 24. Okt. 1586 und11. Jan. 1587, Kopenh. d. Prot.) ist von einer persönlichen Zusammen-kunft die Rede. Den beiden Fürsten antwortete F. am 28. April ab-schlägig (ebd.). Aber ein Sehr, der Pf. Elisabeth vom 22. Mai, das