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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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spondenz Katharinas von Medici und mit La Huguerye'sEphemeride. Eine Fülle von neuem Material ist für die Ge-schichte des niederländischen Befreiungskampfs, in reichemMass gerade auch für das nichts weniger als glückliche Ein-greifen Johann Casimirs in den Jahren 1577 und 1578,erschlossen worden, von belgischer Seite durch Piot's Korre-spondenz des Kardinals Granvela und durch die Relationspolitiques des Pays-Bas et de l'Angleterre sous le regne dePhilippe II, in Holland durch die von Muller und Diegerickveröffentlichten Doeuments concernant les relations entre leduc d'Anjou et les Pays-Bas. Auch die in der spanischenColeccion de documentos ineditos publizierte KorrespondenzPhilipps II. mit seinen Gesandten am englischen Hof kommthiefür in Betracht; in der gleichen Sammlung sind die Bezieh-ungen des Königs zu Deutschland neuerdings durch die Mitteilungseiner Korrespondenz mit den dort residirenden Gesandten undverschiedenen Reichsfürsten wesentlich aufgehellt worden. Unterden darstellenden Arbeiten stehen natürlich die beiden erstenBände von Ritters deutscher Geschichte im Zeitalter der Gegen-reformation und des dreissigjäbrigen Krieges und Lossens Werküber den kölnischen Krieg in erster Linie, daneben MeistersStrassburger Kapitelstreit, Hirns Erzherzog Ferdinand und dervierte Band von Riezlers bairischer Geschichte. Für die ausser-deutschen Verhältnisse verweise ich auf die Arbeiten vonPhilippson über Granvela, von Anquez über Heinrich IV.(Bongars), von Hauser über La Noue, von Tuetey über dieguisisch-lothringische Invasion von 1587/88, von Stirling-Maxwell über Don Juan d'Austria, auf die Histoire de Genevevon Gautier, namentlich aber auf Kervyn de Lettenhove's WerkLes Hugenots et les Gueux. Der fünfte Band von Schäfersdänischer Geschichte ist mir erst beim Abschluss des Drucksin die Hand gekommen. Eine Aufzählung dessen, was vonEinzelforschungen in wissenschaftlichen Zeitschriften nieder-gelegt ist (wie die Untersuchungen Hollaenders über den An-schlag auf Strassburg, Neys über den Speirer Tumult von 1577,Weechs über Jakob von Baden, Loserths über die Gegen-reformation in Oesterreich u. s. w.), würde zu weit führen.Welche reiche Belehrung und Anregung ich vollends den Ein-leitungen Ritters und Stieves zu ihren grossen Quellenwerken