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Totenkörpers hält sich aber der Grossbasler Maler an den im ganzenGemälde üblichen Typus, während der fragliche Tote Holbeins (Ehe-paar, Taf. 7, No. 3 5) wohl die allgemeinen Umrisse jener GrossbaslerFigur wiederholt, aber in der Ausführung ganz abweicht; man beachtenur den Mangel der Weichteile der Bauchgegend und das breiteBecken. Dasselbe gilt auch für den Toten im Narrenkleide bei H01 m.ix(Taf. 4, No. 11) und in Gross-Basel (Fig. 41). Dazu kommt jedoch,dass er in Gross-Basel, wo er den Narren führt, nur eine Variationdesselben Gedankens zeigt, der schon in dem gewappneten Toten desRitters, in dem ebenfalls mit einem Stelzfuss versehenen Führer desKrüppels u. s. w. desselben Gemäldes vorgezeichnet war, dass er alsobei dieser Nachäffung des Lebenden ganz in die Auffassungsweisedes ursprünglichen Grossbasler Malers passt; wogegen dieselbe Figurim Hoi.p.EiNschen Bilde der Königin schon einer näheren Erklärungbedarf*). Auf Grund aller dieser Thatsachen lässt sich auch für dieeben besprochenen zwei Totengestalten genau dasselbe gegen diePriorität Holbeins anführen wie im ersten Falle (Koch). Die dreiTotengestalten waren also schon vor Holbeins Zeit in Gross-Baselvorhanden und gingen erst von dort in Holbeins Totentanz über.
Bekanntlich giebt es aber im Grossbasler Gemälde ein wirk-liches Skelett, beim Arzte, das nach Burckhardt in den Totentänzen„zum erstenmal, selbst Hoi.beins Bilder nicht ausgenommen, die rich-tige ,Anatomey' des menschlichen Leibes wiedergiebt" (No. 4, S. yj).Er erklärt es daher für eine Nachahmung einer VESALSchen Ab-bildung vom Jahre 1 543, wo das Gerippe eine ganz ähnliche Stellunghabe wie im Totentanz, und folgerichtig für ein Machwerk Klaubers.Man kann natürlich Burckhardt so wenig wie Woltmann, dem eigent-lichen Urheber jener Ansicht, einen Vorwurf aus ihrer Unkenntnisder Anatomie machen; aber in ihren Urteilen über anatomischeDinge hätten sie doch vorsichtiger sein können. Der Tote desArztes ist erstens in seinen Umrissen, mit der falschen Hand amrechten Arm, eine Wiederholung des entsprechenden Toten in Klein-Basel (Fig. 60, 61); folglich ist seine Ähnlichkeit mit dem VESALschenBilde bezüglich der Stellung rein zufällig. In jene Umrisse wurdedas Gerippe hineingezeichnet, aber keineswegs nach Vesal, wie jederKundige ohne weiteres erkennt (Fig. 61, 62).
) Woltmann, No. 78, I, 271:
Tod die Konigin,"
„Im Narrenkostüm, das bei Hofe Freibrief bat, packt der