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Holbeins Totentanz und seine Vorbilder
Entstehung
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ZU

Fig. 40.

Xarr aus dem Klingenthaler Totentanz,nach Büchel.

hat er in der zweiten, offenbarnicht mehr vor dem Originalausgeführten Kopie, in der so-genanntenReinschrift" desKlingenthaler Totentanzes,

die Gestalt des Ritters durcheine massige Verschiebungder Beine wohl unbewusstkorrigiert.

Am wichtigsten ist aberin dieser ganzen Frage dasBild des Herzogs (Fig. 42).Die ganze Gestalt des Toten,die Haltung des Kopfes, dieArme und Hände passen nurzu einer Vorderansicht desRumpfes, während er dem Be-schauer thatsächlich den Rücken zukehrt. Deshalb erscheinen alleübrigen Teile verkehrt und besonders auffallend die Füsse miteinanderverwechselt. Auch hier hat der Grossbaseler Meister unter Bei-behaltung der falschen Rückenansicht die übrigen Körperteile zuverbessern gesucht: der Kopf wurde anders gestellt, die Füsse unddie rechte Hand wur-den abgeändert, nur ^ SÄa ><»_die linke Hand blieb,wie sie war, weil ihrefehlerhafte Bildungzum grössten Teil ver-deckt und nur bei ge-nauer Untersuchungund Überlegung zu er-kennen ist. Ausserden anatomischenVerkehrtheiten unse-rer Figur zeigensich an ihr nochandere unliebsame

r Olgen OeS ersten pjg ^ T ~Savr aus dem Grossbaseler Totentanz, nach Biichel.

Goette, Holbeins Totentanz u. seine Vorbilder. 6