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wird die Mumifizierung der noch vorhandenen Weichteile dadurchkenntlich, dass der Mund, im Gegensatz zur geschwungenen Formder lebenden Lippen, als eine geradlinige Spalte erhalten bleibt unddadurch andererseits sich von der bis zum Ohr reichenden und vonden Zähnen eingefassten Lücke zwischen beiden Kiefern unterscheidet,die am nackten Schädel den Mund ersetzt. Auch zeigt sich im Profilbisweilen eine vollständige Nase. Die alte traditionelle Totengestalt
Fig. 21. Kapellan und Official aus dem Berliner Totentanz, nach Prüfer.
war also in Berlin unbekannt und wurde in recht passender Weisedurch treue Kopien von mumifizierten Leichen ersetzt.
Das Berliner Gemälde hat aber auch seinen Aufbesserer «e-
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funden, der es für nötig hielt, seine trübe Kunde von einem zwei-knochigen Skelett des Unterschenkels zur Vervollkommnung des Bildeszu verwerten: fünf Tote erhielten an Stelle der fehlenden Waden einedünne Knochenspange aussen angesetzt, als wenn der Unterschenkel
ein Knochen, die
Mumie ein Skelett wäre (Fig. 21)!