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Politio dem Hamburger Bürger Rochus Stubbe, dafs erdie heiligen Stätten in und bei Jerusalem besucht habe.Das Attest ist im Besitze des Vereins für Hamburger Ge-schichte. Ein früherer Besitzer desselben bemerkt auf demUmschlage, der eigentliche Name des Pilgers sei RatgeStubbe gewesen, und verweist auf eine Nachricht beiLundio, Jüd. Heiligt. Hb. HI cap. ult. § 55 (Gütige Mittei-lung des Herrn Dr. Koppmann).
1670 starb auf seiner Rückkehr von seiner letzten Je-rusalemreise Georg Paprion aus Innichen, wo derselbe1653 nach seiner Heimkehr von der ersten Jerusalemreisenach dem Muster der heiligen Grabeskapelle eine Kapellehatte erbauen lassen, nach deren Vorbild wieder das Mau-soleum des Kaisers Friedrich ni. in Potsdam errichtet wer-den soll (1888—1889).
1675—1677. Otto von Groben ging, 17 Jahre alt,mit dem Obersten von Meglin nach Italien und Malta,wo dieser Geschäfte im Auftrage des Königs von Polen zuerledigen hatte; er verliefs am 1. Mai Neapel, und erreichteüber Messina (S. 26—27), Trapani, am 24. Mai Malta(S. 31—46 Beschreibung der Insel), wo er im Gasthaus„testa d'oro" wohnte. Er ging dann über Candia, Rhodusund Cvpern nach Accon und von da nach Jaffa (S. 77),besuchte die heiligen Stätten, ferner die Umgegend des Seesvon Genezareth, Tripolis und Damaskus, zog von hier miteiner Karawane nach Cairo, besuchte den Sinai und wolltevon Alexandria heimsegeln, ward aber von Corsaren ge-fangen (S. 354—355) und erst nach sechs Monaten wiederfrei; endlich erreichte er glücklich Marseille (S. 357—374).Von hier reiste er über Livorno nach Venedig (S. 396—398),von da über Mailand, Turin, Chambery mit dem Prinzenvon Sachsen-Eisenach (S. 397) nach Lyon und Paris,von wo er nach einjährigem Aufenthalt nach London ging;dann kehrte er über Antwerpen, Amsterdam, Hamburg,Berlin nach Danzig zurück (S. 398—399).
Seine Reisebeschreibung, die sehr wenig chronologischeAngaben enthält, erschien Marienwerder 1694; über die Per-