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auf eine Schiffsgelegenheit warten mufs. Am 9. Juli segelter auf einem englischen Schiffe („Die Rosenkrone", KapitänJohannes Hart) mit einem Österreicher BernhardPyati und einem Franziskaner ab (S. 9—10), erreicht am5. September Cypern und am 9. Oktober Jaffa (S. 20), woer in dem deutschen Franziskaner Antonius Mandorfeinen Reisegefährten nach Jerusalem findet. Er wird hierdurch einen deutschen Pater Ambrosius umhergeführt(S. 26) und bricht am 24. Oktober wieder auf nach Jaffa(S. 90). Er fährt von da nach Accon, besucht Nazarethund den Tabor (S. 90—95). Für die Reise von Acconnach Marseille zahlt er nur 9 Thaler Fährlohn (S. 102),geht aber in Civitta Vecchia ans Land, besucht Rom, wo ersich seine Bescheinigung des Besuchs von Jerusalem durchden Papst bestätigen läfst (S. 87, 109), geht von hier miteinem Geistliehen, Antonius Milost aus Görz, nach Lo-retto (S. 112) und segelt von Ancona nach Venedig (S. 113);am 1. März 1661 ist er wieder in Wien (S. 114).
Die Reisebeschreibung: „Newe Reisebeschreibung nacherJerusalem — durch Laurentium Slisansky" erschien Wien1662, 4°.
1665—1666. „Relation von denen Begebenheiten deskaiserlichen Hofes zu Wien und anderer Merkwürdigkeitenvom 28. Martii bis 25. Maji 1665. Von dar das Diariumeiner Reise an den türkischen Hof und in das Gelobte Landbis den 18. November 1666" (Weimar, Cod. Q, 320,270 foll., 4°; vgl. Paul Tafferner, Dissertatio Caesarianaelegationis Leopoldi I a Waltero, comite de Leslie, ad Por-tam Ottomanicam susceptae", Vindobonae 1672 und Vulpius,Kuriositäten II, 257—262).
1666—1670. Franz Ferdinand von Troilo, säch-sischer Kammerherr, geht über den Brenner nach Venedig(S. 3) und segelt von da am 10. Januar 1666 ab (S. 5),mufs in Cypern (wo viele Hamburger Schiffe waren; S. 23)drei Monate Hegen bleiben, da er keine Gelegenheit nachSyrien zu kommen findet (S. 25), und gelangt mit Grootaus Amsterdam nach Tripolis (S. 40), wo er wieder viele