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venia authoris ist difs Werck corrigiert und in anmüttigembefsern styluni gebracht worden ". Demnach ist der Redactorauch dieser Reisebeschreibung Rennward Cysat. (VorstehendenAuszug verdanke ich der Güte des Herrn Dr. Meisner).
1608(a.) Johannes Wild aus Nürnberg tritt 1604als ein Jüngling von neunzehn Jahren in das Regiment desGrafen Gotthardt von Stahrenberg ein, wird in Ungarn ge-fangen und um 30 Dukaten nach Erlau verkauft (S. 8—9),dann um 50 Dukaten nach Ofen (S. 12), um 75 Reichs-thaler (S. 20), zuletzt um 60 Dukaten an einen Grofshändler(S. 43), der ihn 1606 von Konstantinopel mit nach Caironimmt und hier wieder für 100 Dukaten verkauft (S. 54).Mit seinem letzten Herrn geht er nach Mekka (S. 56—66),findet in Djidda einen Strafsburger Namens Hans Hey(S. 87) und kehrt über Suez nach Cairo zurück, wo ereinen Deutschen Abraham Simon aus Krems trifft (S. 117).Auf einer Reise nach Damaskus passiert er auch Jerusalem(S. 134 -135); er kehrt dann wieder nach Cairo zurück(1609), wo er wieder um 100 Dukaten verkauft wird (S. 153),aber, weil er seinem Herrn bei einem räuberischen Überfalledas Leben gerettet, die Freiheit erhält (S. 160). Er segeltvon Alexandria nach Cypern, leidet aber Schiffbruch undkehrt nach Cairo zurück, wo er wieder bei seinem letztenHerrn Dienste nimmt, um Geld zu verdienen für die Heim-reise, und gelangt endlich glücklich nach Konstantinopel(S. 239), wo er im Januar 1611 bei dem kaiserlichen Ge-sandten Michael Starzer freundliche Aufnahme findet (S. 241),dessen Diener Georg Dübberich, dessen Köchin MargaretheGrünwaldin heifst (S. 243). Hier lernt er auch EliasMentziger aus Nördlingen kennen (S. 250). Mit einemPasse versehen (S. 257f.) erreicht er im Juli 1611 Adria-nopel, im Oktober Nürnberg (S. 255).
Seine Reisebeschreibung erschien Nürnberg 1613, 4".
1608(1).) Am 28. April brachen Urs Byfs und Lud-wig Bieler von Solothurn auf und erreichten über denBrenner am 13. Mai Venedig, von wo sie am 2. Juli erstabsegeln konnten (S. 7). Am 3. August kamen sie nach