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10. November 1577 mit diesem von Wien auf (S. 5 — 6Aufzählung aller Mitreisenden; vgl. Bräuning 76) und fuhrüber Ofen-Pesth die Donau hinab bis Belgrad. Am 22. De-zember ward Adrianopel (S. 48), am V. Januar 1578 Kon-stantinopel erreicht (S. 50; über das Personal der Gesandt-schaft siehe S. 54 u. 68; eine Aufzählung der früherenkaiserl. Gesandten in Konstantinopel siehe auf S. 64—65).Während eines dreijährigen Aufenthalts studierte Schweiggertürkische Gebräuche und Sitten; den christlichen Gefange-nen suchte er durch die Verteilung lutherischer Katechismengeistlichen Trost zu spenden (S. 97). Am 3. März 1581segelte er mit dem Freiherrn Bernhard von Herber-stein, dessen Präceptor Wolfgang Pachelbel ausWunsiedel und dem churfürstlich - brandenburgischen RatAdam von Schlieben, mit türkischen Geleitsbriefen(S. 233) ab nach Alexandria, wo Seh. bei dem griechischenHieromonachus Meletius freundliche Aufnahme fand (S. 254).Am 29. April landete er in Jaffa (S. 282), wo Adam vonSchlieben durch einen räuberischen Mameluken beinahedas Leben verloren hätte (S. 283), und erreichte am 4. MaiJerusalem, das jedoch schon am 11. Mai Bernhard vonHerberstein und Wolff Pachelbel wieder verliefsen.Schweigger und Adam von Schlieben brachen erstam 16. Mai auf (S. 311) und erreichten über Tiberias, el-Kuneitirah und Sasa am 22. Mai Damaskus (S. 318—319),von wo sie über Baalbek nach Tripolis gingen (S. 323).Von hier segelten sie am 6. Juni nach Candia ab, wo siewieder mit ihren beiden Reisegefährten zusammentrafen(S. 325); am 13. August segelten sie ab und landeten am2. Oktober in Venedig (S. 331). Schweigger ging von hierüber den Brenner nach Deutschland (S. 332) und war am10. November in Pfullingen (S. 333).
Wir benutzten die Ausgabe seiner Reisebeschreibung vomJahre 1664 in 4°; die Reise wird auch in Barthol. Hertz-berg, Literae publicae fidei (Leichenpredigt auf Adam vonSchlieben) Frankfurt an der Oder 1628, 4°, J—J3 erwähnt.Ebenda H2 wird erzählt, Adam habe im Franziskaner-