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Deutsche Pilgerreisen nach dem Heiligen Lande
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Geschäften am 29. Oktober 1567 vonhause auf nach Kon-stantinopel, von da am 8. Juni 1568 über Iconium nachAleppo, das er am 14. Juli erreichte. Durch die Krank-heit seines Reisegefährten Bartel Breiden an einem Aus-flüge nach Babylon gehindert, ging er über Damaskus nachJerusalem, wo bald nachher aus Schlesien Georg vonZedlitz und Hans Kreckwitz eintrafen. Bauter reistehierauf nach Cairo und dem Sinai und landete am 10. Augustwieder glücklich in Venedig.

Über seine Reise vgl. die bei RM. 430—445 gegebenenMitteilungen.

Der eben genannte Georg von Zedlitz auf Mierschauund Schönau (f 1576) wird auch von Sinapius, Schles.H, 493 als Orientreisender erwähnt.

1569. Johann von Hirnheim verliefs am 17. Märzdie Heimat mit seinem Schwager Ottheinrich vonW e m b d i n g, seinem Kaplan G e b h a r d und seinem KnechtMichael Blanck und kam am 24. Mai nach Venedig,wo sich ein böhmischer Edelmann Peter Sturm vonHursfeldt und Wolfgang Herden aus Sachsen nochanschlössen. Am 31. August erreichten sie Jaffa und fandenin Ramleh die Wappen derer: von Pappenheim, Neu-wick, Hurnheim, Hirschhorn, Velberg, Stein-hausen, Knöring, Welm er shausen, Freiberg,Rechberg, Rantzau, Wernau, Westerstetten,Seckendorf, Rosenberg, ferner Oettingen undHirn heim. Am 15. Dezember waren sie wieder in Ve-nedig, am 3. Januar 1570 in Augsburg.

Das Nähere siehe bei RM. 446—454.

Kurz vor 1570 soll Petrus Laiestein im heiligenLande gewesen sein, von dem Ortelius, Theatrum orbisterrarum, A vi schreibt: „ Judaeam perlustrans ejus loca de-scripsit, quam descriptionem Christianus Scrot in Tabulamredegit. Exstat Antuerpiae apud Hieronymum Cock 1570."

c. 1570 pilgerte Michael Ladengier aus Rufswil,„der dem Philipp Luterbach ein vergoldetes Kreuz schenkte,welches in der Bodenöffnung des heiligen Kreuzes in Jeru-