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rieh antrafen (S. 340). Fürer ging hierauf nach Wien(S. 342f.), diente im kaiserlichen Heere vor Kaab und Ko-morn und kehrte, nachdem Friede geschlossen worden war,1567 wieder nach Nürnberg heim (S. 346 f.). An denKeisebericht, der hier endet, schliefst sich S. 349 — 360 eineErläuterung der Stationen, welche die Israeliten auf ihremZuge von Ägypten nach Palästina berührt, dann folgt dieBeschreibung einer Reise, welche Jakob ChristophFür er, der Bruder unseres Pilgers, als Begleiter des kaiser-lichen Gesandten Bartholomaeus Betz von Wien nachKonstantinopel machte. Am 13. Mai verliefsen sie Wien(S. 367) und erreichten am 1. Juli über Ofen-Pesth Kon-stantinopel (S. 376). Von den übrigen Begleitern sind her-vorzuheben: Leonhard von Brauchswitz zu Brauchs-dorff, Abraham von Nostwitz, N. von Kockers(alle aus Schlesien), ferner Christoph Bernhard vonKirchberg, Christoph von Firrenberg (aus Oster-reich) und Siegmund von Hayeck (aus Böhmen; S. 379).(Eine ähnliche Reise von Wien nach Konstantinopel machte1530 der Dolmetscher Benedikt Kuripeschitz [v. Hormayr,Taschenbuch für vaterländ. Geschichte 1827, 177 —185]).Die griechische Bescheinigung über den Besuch des Sinai-klosters, welche der Prior desselben dem Christoph Fürerausstellte, befindet sich nach des Herrn Dr. Kamann gütigenMitteilung im Archiv des German. Museums zu Nürnberg(Pergam. Handschr. No. 5898).
Die Reisebeschreibung Fürers erschien Nürnberg 1646.Aus ihr machte Behrend in der Neuhaldenslebenschen Kreis-chronik II, 393 ff. einen Auszug, den Danneil, Das Geschlechtder von Schulenburg, Salzwedel 1847, II, 537—541 wieder-holte; dort wird auch ein umfangreiches Gedicht des Fraxi-neus über das Leben und die Thaten Alexander I. vonSchulenburg (S. 541) erwähnt.
1565(b.) Johann Helffrich aus Leipzig segelte am1. Juli von Venedig mit vielen Pilgern (im ganzen 52) ausden Niederlanden, Frankreich und der Schweiz ab (S. 375)and kam am 9. August nach Jaffa (S. 378), am 13. August