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Mecklenb. Gesch. II, 876; Jaenig 35, No. 18). Am6. August schlug der Guardian Johannes von Preufsen denHerzog zum Ritter des heiligen Grabes und dieser wiederacht andere Pilger (S. 358; Reisebuch 57: 7). Tucher,Rieter und Spiegel zogen über Gaza nach dem Sinai(S. 362a—368, Reisebuch 85 — 94), wo sie am 4. Oktobereintrafen, von da gelangten sie am 17. Oktober nach Cairo(S. 368; Reisebuch 94), verliefsen diese Stadt wieder am4. November, um nach Alexandrien zu reisen (S. 368,369;isebuch 120). Hier erlitten sie durch die Muselmännervielfache Unbill (S. 369 a), wurden sogar gefangen, aberglücklich wieder frei (S. 370a—371; Reisebuch 124 — 127).Am 9. Februar 1480 segelten sie ab (S. 371; Reisebuch132) und erreichten am 17. März Venedig (S. 372; Reisebuch136).
Vgl. die Ausgabe der Reisebeschreibung im Reyfsbuch1584 (S. 349 a—375), ferner die des Sebald Rieter beiRöhricht-Meisner: Das Reisebuch der Familie Rieter in d.Bibliothek d. litterar. Vereins zu Stuttgart CLXVIII, Tü-bingen 1884, 36—149); über Tuchers Reiseinstruktion vgl.Contee, Im Schatten d. Vorzeit, Wien 1832, 43—52. Wirbesitzen von Tucher folgenden aus Jerusalem datierten Brief(Lochner, Zeugnisse aus dem Mittelalter I, 243—244):
„In nomine Jesu Christi anno 1479 den 8. augustoSuntag zu Jerusalem. Meinen freuntlichen grus zuvor.Wiss, liber Vetter anton das ich und der Rieter frischund gesunt her gen Jerusalem den 2. ditto früe kumensein, God hab lob, und richten uns zu hie auf die Reisgen Sant Katrein, sein unser 5 mit unsern knechten undwem 3 oder 4 parfüfser münch mit uns, doch ich hoff,es soll uns richtig zu sten, ob got will. So bitt ich dich,du lost dir mein weib und gesind befolhen sein und un-sern handel, wenn ich ein besunder vertrauen zu dir hab,du thust an mir, als ich an euch gethan hab. So habich deines vatters seligen meines guten freunts und eueraller auch gedacht an den heiligen stetten hie mit meinemsiechten einfeltigen klein gebet, wo das gott genem wer,