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Deutsche Pilgerreisen nach dem Heiligen Lande
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verstehin lossin, so ym ewir gnad dy gnade bsczeuget undmit uch nemet, her hette noch eczlich tausent guldin, dyweylle her dy nicht anleget, sult ewir gnad seyns geldeszcu allin zceytin mechtigk zcu leben seyn, waz ewirn gnadindorynne gelibet, wolle mir ewir gnad bey dessem botinschreybin. Gnediger here graff, Jacoff von Reppin, dermit dem konige von Dennenmargk am Reyne waz, hat mirouch peschrebin, mich gebetin, ewir gnad zcu bitten, ynnmit zcu nemen, mit erbittunge sulch gnad umb ewirn gnadund underthan getrawlich zu vordynnen, daz alles gebe ichewir gnadin zcu erkennen, waz denne mir von ewirn gnadinbefolin wirt widir zcu antwertin, dornoch richte ich michIn gehorsam gernne. Gnedigir lieber here, ich finde so vilund manych gescheffte hy zcu Sachsin dy meyn ampt be-ruren, dodurch ich vorhindert werde, vor fasnacht zcu ewirngnadin zcu komen, yn der fasnacht wil ich ab got wil beyewirn gnadin seyn, ewir gnad wolle Jo allin, dy mit zcureytin vorzceichent seyn, schreibin lossin, wenne und wo-hynn sy zcu ewirn gnadin komen sullin, sy wartin alledoroff und daz dyselbigin botin mit ernstem befel geheyssinwurdin, dy briffe an iczlich stat, do sy hynn gehörin, zcuantworten, gnedigir here, ewir gnad wolle mir ouch schrey-bin, wenn ewir gnad widir von Leipczigk zcwcht und wei-chin tagk keyn Dresdin komet, besundern wolt ich gernwissin, so ewir gnad von Dresdin ausreyt, weichin wegkewir gnad nemen wirt, und wo dy erstin III nachtlagir seynsullin, mich mit eczlichin meynen sachin domoch zcu richtinhette; waz ewir gnadin dorynne fuget, wolle mich ewir gnadgnediglich wissin lossin, denn womit ich ewirn gnad ge-horsam und willige dinst erczeigin sal, byn ich mit trawingehorsam und gancz willigk. Datum Witenberg am sonabintnoch Valentyni. LXXVI 0 .

Bernhard von Schonberg, lanfoyt."(Adresse:)Durchluchtigin hochgeborn furstin hernhern Albrecht herczog Sachssin etc. meymgnedigen libin hern.