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sie zu Nicosia von der Königin wohl bewirtet worden,litten sie Sturm drey Tage lang. Endlich sahen sie, beyNacht, oben auf dem Mast eine Fackel hüpffen, welcheihnen zu besserem Wetter den Vordantz gemacht. Siekamen gesund und glücklich wieder nach Haus, hatten aberauf der Reise fünffe von Adel, die gestorben, dem Oceanzu Maut geben müssen." Sonst vgl. auch Jovius, Schwarzb.Historie 567 und Adelung, Direct. d. süd. sächs. M. 1802,S. 217; Michael Boiemus, Vita Alberti III, 1698, 19—59(wo der Reisebericht Mergenthals wörtlich übersetzt ist);von Langenn, Herzog Albrecht der Beherzte 1838, 111 —117.
Offenbar auf die erste Pilgerfahrt des Herzogs beziehtsich, was Marino Sanuto (Cronaca Veneta o vita dei Dogiin Biblioth. S. Marci, Ital., class. VII cod. No. 801) freilichzum falschen Jahr 1480 meldet: ,,1480. adi 26. Aprile fupreso attento e ritorna de qui stato in peregrinazo in Hie-rusalem 1'illustrissimo Duca . . di Saxonia e atento nellasua venuta non volse esser honorato, al presente li vadiin contro il Doge col bucintoro e fatoli presenti al zornoper vivir ec. 148. di si, 11 di no, 1 non sincere." (HerrCamillo Soranzo.)
Beifolgende interessante Aktenstücke, welche die Pilger-fahrt des Herzogs Albrecht von Sachsen betreffen,spendete die Güte des königl. sächsischen Hauptstaats-axchivs zu Dresden.
1. Wittenberger Archiv, Kap. Reisen Blatt 21. „Alier-heiligster vater Ernwirdigster herre, wir haben vorstanden,das der Irluchte Albrecht Herzcog zcu Sachssenn unsirfürst unnd libester ohem zcu vorbrengung seyner ynnickeitgeyn gote unnd uwir heilickeit ym vorgenomen habe sent,Peters unnd sent Pauels heiligen stete zcu besuchen, demselbigen fursten wir umbe des bandes der nahen mageschafftunnd fruntschafft willen in sunderlichir gutwilligkeit unndgunst geneigt sint. Bitten wir uwir heiligkeit mit vlisse, dasir uch den selbigen unsirn ohmenn in seyn geschefften, dieer vor uwir heiligkeit vorbrengen unnd in sulchir vorge-nomer reisse seyn begir volenden unnd sulch unsir ent-