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Wiirttemb. Vierteljahrshefte 1879, S. 62), Christoph vonBischoffenrod (Bischofsrod), ferner die Kapläne Chri-stoph Reufs und Nikolaus, der Dr. med. Hans Mün-singer, welcher die Reisebeschreibung verfafste, der Bar-bier Veit, zwei Kammerdiener, ein Seidensticker, dreiTrompeter, zwei Köche und zwei Schützen (Steinhofer 164—165). Eberhard kam am 20. Mai nach Venedig, segeltevon da am 4. Juni ab und landete am 2. Juli in Jaffa,wurde mit allen seinen adeligen Begleitern zum Ritter desheiligen Grabes geschlagen (S. 161), trat am 17. Juli dieHeimreise an und kam am 22. September nach Otranto mitdem Grafen Kraft von Hohenlohe, den er am 19. Sep-tember in Corfu getroffen hatte (Crusius II, 425), währendVeit von Rechberg, H. von Sachsenheim, Ulrichvon Westerstetten, zwei Johanniter Haifinger undMelchior de Rbin, Joh. Münsinger, der KapellanChristoph, Georg Surus, Veit Scherer, Joh. Wefs-ler und Joh. König direkt nach Venedig weiter segelten(Crusius II, 426). Am 5. Oktober kam Eberhard nachNeapel, wo der König ihm eine goldene Kette schenkte(S. 426), am 15. Oktober nach Rom, am 25. Oktober nachVenedig; am 4. November war er wieder in Urach. Eswird erzählt (Zeller 267), Eberhard sei im heiligen Landedurch Zigeuner verraten, dann aber wieder losgelassen unddurch den Sultan (!) reich geehrt worden; infolge dessenhabe er nach seiner Rückkehr jenes Gesindel aus Württem-berg vertrieben. Da er sich auf seiner Fahrt den Barthabe wachsen lassen müssen, hätte er seitdem den Namenbarbatus erhalten; in sein Wappen habe er zwei Zedernaufgenommen „zum Zeichen, dafs er auf dem zedernreichenBerg Libano gewesen!" Über die von L. Uhland poetischbehandelte Sage von „Eberhards Weifsdorn" vgl. Zeller 267;Meier, Schwab. Sagen 348; Stalin III, 555; Eichholtz imProgramm d. Gymnasiums zum grauen Kloster, Berlin 18734ff. (Wahrscheinlich war auch Martin Ketzel (oder erst1476?) unter den Begleitern des Grafen Eberhard; vgl.Kamann 12). Über die hier genannten Pilger, welche meist