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Deutsche Pilgerreisen nach dem Heiligen Lande
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Jahre 1459 eine Jerusalemkapelle in seiner Vaterstadt (jetztim Hofe des heiligen Geistspitals; vgl. Kamann 6) errichtete,stellte Friedrich (die Aegidii, d. i. 1. September) in Venedigeinen Adelsbrief', und zwar auch für seinen Bruder undseine Nachkommen aus (Kamann S. 5 f.). Hingegen istKurfürst Friedrich I. von Brandenburg höchstwahrscheinlich nicht nach dem heiligen Lande gezogen(Geisheim 20); wir wissen aber sicher, dafs er die Pilger-fahrt seiner Söhne , der Markgrafen Johann undAlbrecht von Franken-Brandenburg (vgl. oben1435 [a.]) gewünscht und unterstützt hat (Geisheim 22—23).1453 am 9. März verüefs Peter Rot Basel und reistemit seinem Freunde, dem Barfüfser Hans zum Rosen(S. 81) und einem Knechte Ehrhard Samuel überMaria Einsiedeln, den Arlberg, Meran, Trient nachVenedig, wo er am 29. März ankam und den (am7. April) eben aus Rom dorthin gekommenen KurfürstenFriedrich II. von Brandenburg antraf, der ihm undseinem Begleiter erlaubte, sich seiner Gesellschaft anzu-schliefsen (S. 85). Am 15. Mai segelten sie ab (S. 88),hörten unterwegs die Nachricht von der Eroberung Kon-s^antinopels durch die Türken (S. 90) und landeten am25. Juni in Jaffa (S. 92). Am 29. Juni schlug Poppelinvom Stein den Kurfürsten Friedrich und dieserfolgende Herren seiner Begleitung zu Rittern des heiligenGrabes: Graf Albrecht von Anhalt, Graf Otto vonHenneberg, Graf Bernhard von Regenstein, GrafGottfried von Hohenlohe, Graf Gebhard vonMansfeid (vgl. Spangenberg, Mansfeldische Chronik c. 332,S. 388a), Graf Ludwig von Ysenburg, Gottschalkvon Blessin, Hans von Torgau, Georg von Pap-penheim, Lutz von Rotenhan (S. 93), Georg vonWaidenfels (der 1442 „das hohe Haus" in der Kloster-strafse zu Berlin als Burglehn erhielt), Hildebra'nd vonThüngen, Georg von Schlieben, Hayn Quast,Hassa von Bredow, Caspar von Waldow, Ottovon Schlieben, Balthasar von Uchtenhagen,