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Konrad und Nikiaus von Zebitz oderZedwitz, Se-bald Pfinzig, Dietrich, Poster, Hans Tepen, end-lich drei Brüder aus der Mark und fünf Knechte.
Die Reisebeschreibung gab Geisheim, Die Hohenzollernam heiligen Grabe, Berlin 1858 in mustergültiger Weise ausdem im Fränkischen Archiv 1790, II, 20 — 70 gegebenenAbdruck des im Nürnberger Kreisarchiv erhaltenen Ori-ginalberichts heraus (Riedel, Cod. Brandenb. III C. I, S. 197—217 wiederholte nur den Text; vgl. auch Anz. des germ.Mus. 1854, I, 264—267, 298—300; Märkische Forsch. 1857,100—108). Über die meisten Pilger, später Ritter desSchwanenordens vgl. Stillfried-Haenle, Das Buch v. Schwanen-orden, Berlin 1881, s. voce. Vielleicht nahm an dieserReise auch teil Jacob Truchsess von Waldburg, vondem Matth. von Pappenheim, Chronik d. Truchsessen vonWaldburg, Memmingen 1777, S. 75 meldet: „(Er) fanndfünff und dreyfsig tausent guldin an-barem Gellt hin der ime,die nam er zue seinen Hannden, füret darmit ainen kost-lichen Pracht, zoch über Lannd zum heiligen Grab und zueSännet Katherinenberg, darumb er von menielichen der gul-din Ritter genempt ward".
1436(a.) Herzog Friedrich von Osterreich, derspätere Kaiser Friedrich III., dessen Vater, Herzog Ernstbereits 1414 (vgl. oben S. 117—118) das heilige Land besuchthatte (vgl. Caesar, Staats- und Kirchengeschichte v. Steier-mark VI A, 33) trat, nachdem er vom Papst Eugen IV. am11. Juli 1436 Erlaubnis zur Reise (Neumann 147) und vomvenetianischen Dogen Foscari einen Sicherheits- und Geleits-brief erhalten (S. 277) und viel Geld durch Anleihen undPfandgabe aufgenommen hatte (S. 278—279), am 9. Augustvon Triest seine Pilgerfahrt an, ward am 9. September zumRitter des heiligen Grabes geschlagen mit Alb recht vonNeiperg (S. 279) und kehrte, nachdem er in Cypern auchdie Schwertritterschaft erlangt und in Venedig kostbare Ge-schenke (für 2799 Goldgulden!) gekauft (S. 280), in derzweiten Hälfte des Dezember wieder heim (Neumann 140—141). Als seine Begleiter werden genannt (S. 281): Bi-