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Deutsche Pilgerreisen nach dem Heiligen Lande
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nach Damaskus, dann wieder auf demselben Wege zurücknach Accon, von wo er am 6. Januar 1434 absegelte undam 14. Januar in Rhodus landete. Nach zweitägiger Rastfuhr er wieder ab (S. 368) und landete am 6. März inVenedig (S. 370); von da ritt er am 11. März über Padua,Treviso, Toblach, Innsbruck, Mittenwald, Augsburg (S. 371),Nürnberg, Bamberg, Erfurt, Halle, Magdeburg nach Wils-nack zum heiligen Blute, dann über Halle, Erfurt, Kassel,Marburg, Köln nach Aachen und Jülich, zuletzt wieder nachKöln, Andernach, Rheinfels, wo er am 3. Mai glücklicheintraf.

Die Reisebeschreibung ward von Röhricht und Meisnervollständig veröffentlicht in: Zeitschrift für deutsches Alter-tum, Neue Folge, XIV, 348372; einen Auszug aus derWanschaffschen Versifikation unseres Berichts siehe in Ar-nold!, Die Vorzeit, 1821, 4374; sonst vgl. Wenk, Hes-sische Landesgeschichte I, 525 und Quellen zur hessischenGeschichte XXIV. Neuerdings hat E. Wernicke in Klitsch-dorf bei Bunzlau eine neue Handschrift dieses poetischenBerichts gefunden (vgl. Der Herold 1887, Nr. 1; Zeitschr.für deutsches Altert. XXXH, 1888, Heft 1).

In dem Jahre 1433(b.) bezeugte Graf Heinrich vonMontfort, Herr von Tettnang, dafs er die dem HerzogHeinrich von Bayern zur Bufse auferlegte Meerfahrt nachJerusalem in dessen Namen am 5. November angetreten undglücklich vollendet habe (Reg. boic. XIII, 251; vgl. Buchner,Gesch. von Bayern VI, 268f.; von Lang, Gesch. Ludwigsdes Bärtigen 1821, 157f.) und Hans von Hirschhornurkundet über Reliquien, die er aus dem heiligen Landemit heimgebracht (Stuttgarter Archiv, mscr. s. XV).

1434(a.) bestimmt Heinrich Tors aus Lübeck, einenPilger nach dem heiligen Lande für ihn abzuschicken (Ja-cob, a Melle, 46, 79).

-y> 1434 (Ib.) Die Beschreibung einer Pilgerreise von Venedignach Beirut, welche mit der Notiz schliefst:Finitum etcompletum per me Johannem Schümann de lutzenburg annodomini 1460", ist von Ernst Henrici in der Zeitschr. für