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-P 1391 am 11. November wird den Flämingern in einemFrieden mit den Hanseaten (Koppmann in d. HansischenGeschichtsblättern 1875, Leipzig 1876, 17 — 20) von denletzteren zur Sühne auferlegt: „ze willen — gode to erenund deme copmanne to beteringhen zenden 16 erliche per-sonen to Olden Rome (— im Gegensatz zu Avignon —•),unde 16 erliche personen to sunte Jacobe to conpostelle,unde 4 erliche personen over mer to dem hilghengrave unses Heren, — unde darup deme copmannebreve wedder to bringhende, dat ze ere pelegrimatz dar danhebben". (Hanserecefse I, 4, S. 31.) Leider fehlt geradedas Attest aus Jerusalem (Gütige Mitteilung des HerrnDr. Koppmann).
1392 (a.) In einer Urkunde vom 5. Februar 1392 wirdMatthias Stusse als auf einer Jerusalemfahrt verstorbenerwähnt (Lübecker Urkundenbuch IV, No. 554, S. 609 f.).
1392(b.) Die englischen Pilger Thomas de Swin-burne und Thomas Brygg treffen in Venedig, welchessie am 2. September verlassen, deutsche und czechische Pil-ger, wie Hans vonHoske und Snutt von Fetau (Lesarchives de l'orient latin II B, 380).
1393 am 26. April empfiehlt der König von Ungarndem Venetianischen Dogen den Herzog Wenzel vonStettin, Pommern und Cassubien und bittet, ihm fürseine Pilgerfahrt eine Galeere zu überlassen (Mon. spectantiahistoriam Slavor. meridion. IV, 305; Venedig, Markusbiblio-thek, Misti XLII, 108). Es kann nur Herzog Wratis-laus VII. von Pommern-Wolgast jenseit der Swinegemeint sein, von dem wir wissen, dafs er 1392 mit seinemVetter Herzog Wratislaus VI. von Pommern-Wol-gast diesseit der Swine über Polen, Ungarn nach demheiligen Lande gezogen sein soll (Bartholdt, Geschichte vonRügen und Pommern III, 520).
1395(a.) Heinrich Meteier, Senator aus Lübeck, be-stimmt, dafs für ihn ein Pilger nach Jerusalem wallfahrtensollte (Jacob, a. Melle, 77).
1395(Ib.) Vier Ritter aus Metz: Jehan de Raigecourt,
Röhricht, Pilgerreise!]. ^